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  • Illoinen

890 Beiträge seit 14.11.2011

Nicht die Armen, sondern die Reichen liegen uns auf der Tasche

Aber wie man hier im Forum sehr schön erkennen kann, hat der
Neoliberalismus seine Früchte getragen. Solange aber sich das gemeine
Volk, um ein paar Nebenschauplätze streitet, brauchen sich die Eliten
keine Sorgen machen. Eher würden sie den Armen, das letzte Brot
nehmen, als den Reichen. Nach oben wurde und wird schon immer
gebuckelt und nach Unten schon immer getreten. 

Als die Deregulierung der Finanzmärkte für die Finanzkrise sorgte,
wurden die reichen noch reicher, und die Armen noch ärmer. Wer hat
mit wie viele hunderte von Milliarden die Banken alleine in
Deutschland gerettet? Genau der Steuerzahler. Die Reichen konnten
schon immer dank der vielen Ausnahmereglungen sich ganz legal "Arm"
rechnen. Denn die Reichen sozialisieren die Kosten und nach wie vor
werden Gewinne privatisiert. 

Brecht hatte und hat noch heute Recht:
„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an. 
Und der Arme sagte bleich: „Wär ich nicht arm, wärst du nicht
reich“.“

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