Avatar von native7
  • native7

571 Beiträge seit 01.10.2017

SOMA_Schöne neue Welt

GEGEN JEDE TENDENZ UND PAUSCHALISIERUNG: FÜR EINE INDIVIDUALISIERTE EINZELFALL-PRÜFUNG UND EMPATHISCHE THERAPIE DER SEELE! <3

http://www.seele-und-gesundheit.de/diagnosen/depression.html#4.4

FRAGE: Wieso werden psychisch Kranke eigentlich immer so weit weg vom normalen Leben "untergebracht", oder in geschlossene Einrichtungen gesperrt?

Ruhe und Schutz sind bestimmt wichtig - aber eine Gefahr stellen sie doch wirklich nur in den wenigsten Fällen da!?! Oder schliesst man sie zum Schutze vor der ewig hastigen Leistungsgesellschaft weg?

Könnte es sein, das diese Art der Vorgehensweise vielleicht vieles (bei manchen) sogar noch verstärkt?

Bzw. man sich dann erst recht so richtig krank und "abnormal" fühlt?!

Wobei ich nicht leugnen will, das eine temporäre "Rückzugsphase" in vielen Fällen auch einfach nur geboten und hilfreich ist.

Allerdings:

Es gibt Länder, wo große Einrichtungen für Behinderte und psychisch Kranke verboten sind, da man dort alles mal hinterfragte und gelernt hat, das Menschen in kleinen Wohn-und Bezugsgruppen oder ihrer eigenen Wohnung am Schnellsten gesund und stabil wurden bzw. ein selbstbestimmtes Leben führen können. (Schweden?, Norwegen?, Dänemark?)

Andererseits: Wenn sie vor dem Rest der Gesellschaft und ihren Dynamiken geschützt werden müssen, kann es dann vielleicht doch sein (wie im Artikel angeschnitten), das unsere "schöne neue Welt" evtl. auch krank macht bzw. Krankheiten verstärkt?!

Und die Genetik eher eine untergeordnete Rolle hat ?

Wenn man noch ein bisschen feinfühlig, empathisch und intelligent (geblieben) ist, dann kann man auf diese kranke Welt ja auch nur reagieren.

Da muss man ja z.Bsp. bei telepolis nur einmal die Meldungen der letzten 2 Wochen studieren - und wird depressiv!

Oder ist es ein Zeichen von psychischer GEsundheit, wenn einem das alles kalt lässt oder wenig interessiert?!? Wie sich alles entwickelt... Bankenrettung, Hartz4, Überwachungsstaat, Steuerflucht, Korruption, Krieg, Drohnen, Roboter, Glyphosat, Kapitalismus, Imperialismus,.. und selbst ein möglicher "dritter Weltkrieg" ist seit seit 4 Jahren als Gespräch wieder "salonfähig" geworden...

Dann das Gebabbel der Mächtigen, Eliten und Nutzträger: "Uns geht's doch noch gut!" :-p

Und wenn dann noch persönliche Schicksalsschläge, Traumata, Gewalt, Missbrauch, Armut, Schulden = negativer Stress, etc, dazu kommen, zeigt sich das oft in Reaktionen und Symptomen, die aber durchaus absolut "normal" sind, da sie natürliche Warnsignale der Psyche (die ja auch mit dem Körper zusammenhängt) darstellen.

Und dann wird man "krank", ist nur noch eingeschränkt belastungsfähig, leidet und braucht Hilfe!

Da aber unsere industriealisierte (kapitalistische) Umwelt seit ca. 200 Jahren immer mehr nur noch von Sachzwängen, Dynamiken der Gier, Profitsucht, des Neids und des Konkurrenzdenkens beherrscht werden und diese sich global potenzieren und unendliches Leid produzieren, wir uns immer mehr von unserer natürlichen Umgebung entfernen -oder schlimmer noch: diese systematisch zerstören- kann man schon von mehr sprechen, als nur von "Entfremdung"... und einen "pathologischen Gesellschaftszustand" messen.

So produziert unser Hamsterrad-System der Zwänge und Ausbeutung einfach täglich Burn Out und Depression.

In dieser Gesellschaft normal zu funktionieren und alles gut zu finden, ist dagegen eher krankhaft und "verrückt" zu nennen.

Oder andersherum: Wer in diesem System nicht etwas "verrückt" ist, der ist nicht mehr normal.

Und so sticht es schon hervor, das besonders die "Gesunden", meistens die sind, welche von diesem kranken System noch profitieren, es sich "gemütlich gemacht haben", auf der "besseren Seite" stehen und/oder im "Hilfesystem" ihr Geld damit verdienen, anderen Medikamente und drei Sätze für die nächsten drei Monate auf den Weg zu geben (bis zum nächsten Rezept), in der Hoffnung, das es

a) das richtige Medikament ist
b) die richtige Dosiss eingestellt wurde
c) der Patient so schnell wie möglich wieder arbeiten kann.

Wenn es doch dann auch noch genug (gute) Arbeit für alle gäbe und nicht bis 2030 die Roboter und KI jeden dritten Arbeitsplatz vernichtet haben...

Und wenn doch die Löhne etwas höher wären..

und und und...

Aber bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, das ihnen die Fakten (warum jemand wirklich krank wird) einfach zu düster und zu komplex sind.

Also kommen wir mal zu psychosozialen Stress und Erkrankungen der Psyche und des Körpers, die durch diesen Stress auf jeden Fall ausgelöst werden!

Da ist die Mehrheit der Befragten schon auf der richtigen Spur. ;-)

Und reden wir über Genetik und Psychopharmaka:

Bis vor kurzem wurde allgemein gelehrt, das JEDER Mensch genetisch eine VERANLAGUNG zu irgendeiner psychischen Störung in sich trägt!

Manche tendieren zu Schizophrenie, andere zur Depression, während andere eher manisch sein können, etc.

Fakt war bis vor kurzem auch, das mindestens jeder zweite (wenn nicht jeder) einmal im Leben einen Ausbruch oder eine Episode dieser Tendenz erlebt!

Ausgelöst durch psychosozialen Stress und Schicksalschläge,..

Und so kann es sein, das der eine vielleicht mal eine tiefe Trauerphase (und depressive Episode) erlebte, aber den Rest des Lebens weit gehenst stabil und glücklich daher kommt, da durch schöne Kindheit, intakte Partnerschaften, gute Freunde, Naturerlebnisse und einer guten Arbeit (..) psychosozialer Stress besser kompensiert und ausgeglichen werden kann, als jemand, der traumatische Erlebnisse in der Kindheit&Jugend erlebte, ein fehlendes Elternteil vermisst, wenig Freunde hat, gemobbt wird, arbeitslos und überschuldet ist und/oder keinen Partner findet...

Gewalterereignisse, Vergewaltigung, Missbrauch, Tod eines Nahestehenden oder andere traumatische Erfahrungen können Dynamiken auslösen, die sich ein Gesunder kaum vorstellen mag/kann.

Nicht zu unterschätzen sind auch länger anhaltende belastende Situationen (wie z.Bsp. Mobbing am Arbeitsplatz, Missbrauch oder Vater-/Mutterentzug,..), die einen Menschen nicht nur beeinflussen, sondern auch prägen können.

Depressive, die einfach so "bei schönem Wetter" ohne tieferen Grund erkranken, mag es vielleicht auch geben - ich halte sie statistisch aber einfach für zu gering, als das man die Genetik als Hauptursache benennen könnte!

Und nur eine Gehirnstoffwechselstörung als grund einer Depression zu vermuten, wurde ja auch schon im Artikel und vielen kommentaren als zu "billig" und falsch entlarvt!

Denn unsere Gehirnchemie wird durch Erlebnisse und Erfahrungen (Interaktion) mit unserer Umwelt beeinflusst.

Aber ich möchte gar nicht in Abrede stellen, das es bestimmt einige Medikamente gibt, die manchem helfen wieder klar zu kommen. Oder die Angstzustände, Depression und Schizophrenie mildern oder auflösen können.

Die Palette der psychischen Erkrankungen und Psychopharmaka ist einfach zu lang und zu komplex, um unprofessionell und pauschal alle Medikamente zu verteufeln.

Das Gesundheitssystem, die Entwicklungen, Forschung und Praxis der letzten 50 Jahre aber im kapitalistischen Kontext zu sehen und zu verstehen und zu analysieren, das unser Hilfesystem AUF ALLEN EBENEN immer mehr die Menschlichkeit verlässt und sich wirtschaftlichen Profitzwängen unterzuordnen hat, sehen wir nicht nur in "die Anstalt": https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-5-dezember-2017-100.html

- wo es am Dienstag ganz klar um unser Gesundheitssystem ging.

Und das war nur die Spitze des Eisbergs!

Wer die Zeitnot, Privatisierung, Kommerzialisierung und Sparmaßnahmen in unserem Gesundheitssystem die letzten Jahre mit verfolgt hat und Praxisbeispiele von seinem letzten Krankenhausaufenthalt kennt, der weiß wovon ich rede.

Ich beobachte diese Entwicklungen mit temporären Praxisbezug jedenfalls schon seit über 25 Jahren (im Gesundheits-und Hilfesystem) und erkenne immer mehr die Symptomatik des Schnellen, Überforderten, Fehlerhaften, Mangelhaften entgegen aller "Ganzheitlichkeit", die man vielleicht mal in der AUsbildung vermittelt bekam.

Wobei man in hiesigen Ausbildungen auch immer mehr theoretisch auf die kalte Praxis vorbereitet wird und man die "Ganzheitlichkeit" mancherorts ganzheitlich weglässt.

Ausnahmen bestätigen die Regel und natürlich können wir dankbar sein, immer noch "in einem der reichsten Länder der Welt zu leben und uns so ein tolles Gesundheitssystem überhaupt leisten zu können).

Ich versuche Tendenzen und Veränderungen zu beschreiben.

Und so war es vor 20 Jahren noch normal, das überwiegend examinierte=gut ausgebildete Pflegekräfte auf den Stationen ihr gutes Werk taten, Zeit für Pflege und Patienten hatten und nebenbei lief noch ein Zivi oder Praktikant mit (der dann noch mehr zeit für Einzelne fand).

Beim letzten Krankenhausaufenthalt vor einigen Monaten musste ich erschreckt feststellen, das überwiegend russiche und polnische Hilfspfleger und Sozialassistenten die Station versorgten und pro Schicht immer nur maximal 1 -2 examinierte Kräfte vor Ort waren.

Dem Schlagangfallpatienten neben mir, der seit Monaten im Bett lag, wurde das Essen einfach nur hingestellt und "vergessen" ihn zu füttern, was dann mein Besuch erledigte.

Dabei musste man den alten Mann drei Mal fragen, ob man ihm beim Essen helfen dürfte, denn er war sehr bescheiden und schüchtern und wollte niemanden zur Last fallen.
Keine Ahnung, wie er dort so lange überlebte, aber ich denke es gibt noch schlimmere Beispiele dafür, das sich explizit was ändern muss!

Und zwar für alle:

- bessere Ausbildung und höhere Löhne für alle Menschen im Gesundheits-und Hilfesystem
- genug Anstellungen und Besetzung, damit wirklich genug Zeit bleibt für die Menschen und Pflegekräfte nicht schon nach 4-8 Jahren Burnout oder Bandscheibenvorfälle haben.
- Keine weiteren Privatisierungen im Gesundheitssektor: Dieses System sollte bei voller Wirtschaftlichkeit staatlich reguliert und kontrolliert sein und darf nicht dem Markt alleine unterworfen sein
- Ganzheitlichkeit als Basiskonzept

Im Bereich der psychogischen Notfallbetreuung gab es ja dieses Jahr viele Verbesserungen und Hilfesuchende haben jetzt sogar einen Rechtsanspruch auf einen Therapieplatz innerhalb von 5- 6 Wochen.

In manchen Städten betrug die Wartezeit oft 3- 12 Monate!!!

Was wahrscheinlich auch dafür sorgte, das viele Menschen überhaupt noch nicht diagnostiziert wurden und oft Monate- Jahrelang ohne echte Hilfe lebten.

Aber was für Hilfe kann eine Psychotherapie und/oder Medikamente bringen?

Hier würde ich auch niemals pauschalisieren oder verteufeln, kommt es doch immer auf den Einzelfall an.

Ich persönlich glaube, das Gesprächs-und Verhaltenstherapie neben der Tiefenpsychologie die erfolgreichsten Therapieformen darstellen und sehe in reiner Medikamentenvergabe in vielen Fällen eher ein Verschleiern der Symptome, als eine Lösung der Probleme.

Und so bleibe ich skeptisch bei Ärzten und "Therapeuten", die zwar schnell beim Rezeptblock, aber eher schweigsam im Gespräch bleiben.

Denn machen wir uns nichts vor: Viele (nicht alle) psychischen Erkrankungen kann man heilen oder die Last reduzieren und mildern, wenn man die menschliche und soziale Ebene voll ausschöpft und an die wahren Probleme geht.

Viele Traumata (durch vergangene Erlebnisse) allerdings, sollte man Monate bis jahrelang therapeutisch begleiten (dürfen/können) und von der Lösung durch alleinige Medikamentenvergabe absehen.

Für vieles ist aber oft keine Zeit und Energie da und das gesamtgesellschaftliche Problem (neoliberaler Kapitalismus), das in alle Lebensbereiche wirkt, kann und will von vielen nicht mehr hinterfragt oder kritisiert werden.

Weswegen ich die Tendenz der schnellen Vergabe von "bunten Pillen" auch weiterhin hinterfrage und in den Gesamtkontext (einer Erkrankung) stelle und auch immer wieder mit der SYSTEMFRAGE verknüpfe.

Ein gutes Beispiel, inwiefern Gesellschaft gesund oder krank machen kann, ist ein bekannter Psychologe in Amerika (Namen vergessen), der in den 70er ein gewagtes Experiment mit schweren Schizophrenen machte: er schuf ein kleines "Dorf", nur für Schizophrene, in denen sie (unter ärztlicher und pflegerischer Aufsicht) erstmal ihre Schizophrenie bis ins kleinste Detail ausleben konnten/durften: Es gab keine Moralvorstellungen (ausser das niemanden anderen geschadtet werden durfte), keine Grenzen und Verbote für das Benehmen und Verhalten dieser Patienten, noch wurde verlangt, das sie sich "bessern" oder wieder "gesund" werden.

Das Dorf hatte jahrelang eine Heilungsquote von 80% bei gleichzeitig geringster Rückfallquote, d.h. 3/4 aller schwer Schiziphrenen waren am Ende ganzheitlich geheilt und konnten ein Leben ohne Stimmen und "Wahnvorstellungen" bzw. "Hallozinationen" führen.

Was war passiert? Der gesellschaftliche Druck des Normativen, des "Gesunden Standards", falsche Moral-und Verhaltensmuster wurden komplett weggelassen und die "Kranken" konnten ihre schizophrene Phase (für die es oft gute Gründe und Auslöser gab) ungestört "aus-leben"!

Die Wirklichkeit und Realität der Schizophrenen wurde ernst genommen, zugelassen und nicht (medikamentös) verbannt oder therapiert. Es war völligst ok und "normal", wenn jemand Stimmen hörte, Menschen sah die physisch gar nicht da waren oder andere Störungen mitbrachte.

MAN RESPEKTIERTE DIE WIRKLICHKEIT DER PATIENTEN!

Das die "Kranken" mit ihrem Dorf ungestört weitab auf dem Land und in der NAtur waren und sich teilweise autark selbst versorgten, dürfte ein zusätzlich sehr erfolgreiches Konzept dieser Therapie gewesen sein. Jedenfalls ist es ein ganz anderes Setting, als eine Großraumpsychatrie einer Großstadt! ;-)

Durch fehlenden Druck und Stress der (durchaus kranken) Gesellschaft, konnte Verarbeitung und Durch-lebung geschehen und damit ECHTE HEILUNG eingeleitet werden.

Und so sehe ich eine Depression auch eher als eine gesunde Reaktion auf kranke Zustände, Erlebnisse und/oder eine Gesellschaft, die eher so ein Krankheitsbild verschärfen kann, anstatt zu helfen.

Warum definieren wir überhaupt Depression als Krankheit?

Ist man nicht (nach WHO) erst krank, wenn man leidet und sich eingeschränkt fühlt und nicht per se per Diagnose? Und unter was leiden die Depressiven am Meisten? z.Bsp. Unter den Schlafstörungen, oder vielleicht daran, das man in diesem System wie ein Roboter immer pünktlich und allseits bereit sein muss!?

Wieso kann ein chronisch Depressiver in dieser Gesellschaft nicht mit seiner Erkrankung integriert werden, wie ein Rollstuhlfahrer oder Blinder?

Wobei Menschen mit Behinderungen ja auch schon immer diskriminiert (und behindert) wurden. Aber auch dort haben wir in den letzten jahrzehnten sehr viel dazugelernt und verbessert.

Andersherum: Eine Depression ist definitiv eine (oft) behandlungsötige Erkrankung und beeinträchtigt durch Essstörungen, Schlafstörungen, Grübelzwang, Ängsten und negativen Verhaltensmustern die Lebensqualität der Betroffenen.

Das erbliche Faktoren und eine Gehirnchemiestörung (meistens) mit einhergehen, möchte ich auch nicht leugnen.

Die Auslöser/Gründe beseitigt man aber (in den meisten Fällen) NICHT alleine mit Psychopharmaka, sondern sollte auch an den psychosozialen Stress und/oder das Erlebte gehen...

Andersherum gibt es viele schwere Fälle, wo eine medikamentöse Therapie viele Symptome beseitigt und die MEnschen zur Selbsthilfe befähigt.

Dies sollte dann aber in einer äusserst vertrauensvollen und menschlichen Begleitung geschehen und sollte nicht das letzte Wort sein.

Bevor ein Arzt einen Menschen Pillen verschreibt, die drastisch auf den Gehirnstoffwechsel wirken, sollte er den Patienten wirklich kennen lernen und viele Gespräche geführt haben und ihm wirklich helfen wollen.

Nichts ist schlimmer für einen Depressiven, als sich nur als eine "Nummer" in einem anonymen Hilfesystem zu fühlen, wo es nur noch um Zeitersparnis und Profit (für wenige) geht. Oder in gespielte Freundlichkeit zu gucken und zu spüren, das man dem anderen eigentlich egal ist.

Ein professionelles Hilfesystem und zahlreiche Medikamete sind das eine.

Eine Gesellschaft, die das "Kranke" und "Alte" nur noch absondert und links liegen lässt, die alle Mentalitäten auf Gier, Konkurrenzkampf, Ungerechtigkeit und Ausbeutung lenken lässt und den Widerständigen, freien, lieben und bunten Geist in seinem Leiden als einzigen "Schuldner" lässt, die ist unmenschlich und krank (geworden).

Also warten wir doch bitte nicht, bis die Depressionsstatistik auf 100% gestiegen ist und schaffen wir im Kleinen wie im Großen einfach eine bessere und schönere Welt für alle.

In denen Psychotiker, Schizophrene und Depressive weniger werden, anstatt mehr und/oder wirkliche Heilung erfahren können.

Oder inklusiert werden in Schule, Beruf und Familie.

Anstatt die Sonderlinge immer auszusondern, sollten wir (auch) von ihnen lernen (können), denn sie erzählen auch etwas von unserem eigenen Umfeld.

Eines haben fast alle Erkrankungen an Psyche und Körper jedenfalls gemeinsam: Sie verbrauchen viel Energie, Lebenszeit, Freude und Kraft.

Und sie brauchen viel Aufmerksamkeit und Zeit um sie zu heilen.

In dem Buch "Schöne neue Welt" gibt es eine Droge, die alle Sorgen und "Depressionen" vergessen lässt: SOMA. Oder war das in "1984"???

Eine Welt in der die (meisten) Menschen nur noch funktionieren, wenn sie Antidepressiva genommen haben, ist in meinen Augen defintiv nicht wünschenswert!

Amen!

:-)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.12.2017 00:46).

Bewerten
- +
Anzeige