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  • freudhammer

665 Beiträge seit 14.12.2014

Wahrheiten von Göring und Voltaire

Reichsmarschall Göring beschrieb es mit einfachen Worten: "Natürlich will das Volk keinen Krieg. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bewegen. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."

Da haben wir es ja aus berufenem Mund. Das Volk ist immer nur der Ochse, den man am Nasenring lenkt. Solange es seinen Nasenring, die eigene Verblödung, etwa über Rundfunkgebühren und Politikerdiäten sogar selbst bezahlen muss und wir mangels Fehlen auch nur geringster Einflussnahmemöglichkeit durch Abstimmungen von einer demokratischen Teilhabe völlig ausgeschlossen sind, solange wird sich auch nichts ändern.

Weihnachten, das Fest des Friedens, legte sich zur Zeit auch wie ein Schimmel auf die kritischen Hirnwindungen der wenigen, sie sich noch den Mund aufzumachen getrauen. So ist eine neue Schweinerei, auch hier auf TP nicht thematisiert worden: Die Einführung eines Internet-Prangers und die damit verbundene Anstiftung zur Denunziation von juden - und zionistenkritischen Wortmeldungen.

„Ein Klick und Du bist Antisemit“

hat alleine Uli Gellermann die Sache auf den Punkt gebracht.
Ein paar Jährchen vorher, etwa 250 an der Zahl, hatte auch Voltaire wohl schon das Problem. Seinen berühmten Satz sollten wir uns auch heute noch hinter die Ohren schreiben:

"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.

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