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  • DerWoDa

mehr als 1000 Beiträge seit 21.09.2013

Warum die Nationalität nicht immer

Aussagekräftig ist. Ein Beispiel:

Menschen mit Türkischem Pass / Eltern, können:

a) Gastarbeiter aus Ostanatolien oder der Kinder sein. Einfache Leute, oft konservativ.
b) Flüchtlinge der Putsche 70er/Anf. 80er aus den Metropolen, bzw. deren Kinder. Oft Akademiker, absolut liberal.
c) Kurden, oft geflohen wegen tatsächlicher Verfolgung. M.E. meist laizistisch eingestellt.
d) Können entweder hier, in der Türkei, oder sonst wo sozialisiert worden sein.

Wenn jetzt Türken häufiger (oder seltener) in der Kriminalitätsstatistik auftauchen. Liegt es dann daran dass es Türken sind, oder an der Zusammensetzung? An beidem? Wie rechnet man das jeweils andere raus?

Schwierig zu beantworten. Muss man vlt. auch garnicht.

Ich kenne aber etwas, das die Situation verbessern würde: Die Türken könnten mal Ihren übertriebenen Nationalstolz in die Tonne treten. Ich freue mich für jeden, der sein Land mag. Bei denen hat das aber oft quasireligiöse Züge.

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