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  • arthur-dee

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Korrelation vs Kausalität

Mittlerweile ist die Strategie, hinter unerwünschten Richtungen der Ereignisse russische Beeinflussungsoperationen zu sehen, zu einem Standard geworden.

Das es immer häufiger zu mutmaßlich "unerwünschten Richtungen der Ereignisse" kommt, mag vlt mit russischen Interessen korrelieren. Aber es gibt nicht notwendigerweise einen kausalen Zusammenhang (zwischen diesen 'Interessen' und den erwähnten 'Richtungen').
Möglicherweise ist die Ursache der "unerwünschten Richtungen" auch einfach nur dem Umstand geschuldet, dass immer mehr Menschen beginnen aufzuwachen und gegen 'ungerechte' Entwicklungen/Verhältnisse aufbegehren***. (Was nicht heißt, das ungleich mehr Menschen in noch tieferen 'Schlaf' versinken)

http://www.crashkurs-statistik.de/korrelation-und-kausalitaet/

Ich glaube mittlerweile, dass selbst bis in höchste Kreise der Gesellschaft nicht der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität verstanden wird und auch nicht verstanden werden will. Medien, Politik etc eingeschlossen. Ferner dürfte gerade auf Seiten (ultra)rechter/linker politischer Aktivisten wie auch Feministen, SJWs und der gemeinhin als Schneeflocken bekannten Psychos diese Vermischung von Korrelation und Kausalität von zentraler Bedeutung für ihr Verhalten sein. Möglicherweise ist das Mißverständnis (Kor. vs. Kau) ein entscheidender Grund für den Extremismus bzw Verve solcher Strömungen. Einschließlich Nato-Politik, Merkel-Politik, NetzDG, Schwesigs Umtriebe, Grüne Verbots-Kultur, Jihad...


***das sich dies nicht selten mit russischen Interessen deckt, könnte auch bedeuten, dass sie [die Russen] anders als in unseren täglichen 'Fünfminuten'-Hasssendungen dargestellt, tatsächlicherweise mehr Freund denn Feind sind

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