Avatar von schmofarz

mehr als 1000 Beiträge seit 01.08.2007

Psychische Störung: Workaholic

Die Störung kann sich in der Regel nur der leisten, der mit seiner Arbeit den Weg, die Richtung selber bestimmt. Wer Anweisungen von anderen bekommt, hat schlechtere Chancen, von der eigenen Arbeit glücklich zu werden.

Wer gezwungen ist, einen vorgegebenen Weg zu gehen, kann sich selber nicht entfalten und kann eigene Ideen nicht verwirklichen und wird zwangsläufig unter Dauerstress krank. Ich selbst habe jetzt einen eigenen Vergleich der Cholesterinwerte zwischen "in Arbeit" und "ausgeruht". Faktor 2 unter Stress! Für mich ist Sonnenklar, dass die Arbeit, die üblicherweise den Menschen abverlangt wird, krank macht.

Arbeit an sich ist überbewertet. Wichtig ist der Flow. Wer mir Herz bei der Sache ist, schaut nicht auf die Uhr, das kennt eigentlich jeder. Nur kann das unmöglich ein (krankmachender) Dauerzustand sein. Kann schon, bei dem , für den es kein Problem ist. Aber man kann es eben niemandem abverlangen, das grenzt schon an Körperverletzung.

Ich wünschte mir, die Arbeitswelt wäre mehr auf den Menschen zugeschnitten, dann gäbe es all diese Probleme nicht und wir hätten erheblich bessere Entwicklungschancen.

Gruß

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