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  • Prokrastes

mehr als 1000 Beiträge seit 06.07.2005

Hausbesetzungen setzen Häuser voraus, die besetzt werden können

Anders als im Berlin der 70er und 80er Jahre, wo bei gleichzeitiger Wohnungsnot Wohnhäuser leerstanden, weil deren Eigentümer diese abreißen und durch lukrativere Neubauten ersetzen wollten, gibt es heutzutage kaum nennenswerten Leerstand von Wohnraum.

In praktisch jeder Wohnung wohnt jemand.

Bei Büroflächen sieht das wohl etwas anders aus; Berlin zieht da flächenmäßig mit dem Fürstentum Monaco gleich (um die 1.8 km²).

Aber wollen die "Aktivisten", äh, Verzeihung, "Aktiv*en/Innen/Außen/Zin" diese Gebäude besetzen?

Oder wollen sie selbst entscheiden, wer wo wohnen darf, und ihrer Ansicht unpassend genutzten Wohnraum (weil da jemand z.B. nur am Wochenende drin wohnt, oder weil die Wohnung größer ist, als das Kollektiv für richtig hält) räumen?

Wollen sie also genau die Mechanismen anwenden, die im Artikel den "anderen" vorgeworfen werden?

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