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  • bismi

mehr als 1000 Beiträge seit 02.01.2010

Was kann man bei dieser Wohnungssituation nur machen?

1.
Die Politiker der vergangenen Jahre/Jahrzehnte haben gepennt. Der Trend von Arbeitsplätzen und Menschen hin zur Stadt und zu den Ballungsgebieten hätte nicht so hingenommen werden dürfen. Man hätte gegensteuern müssen, z.B. indem man das Land fördert und das Leben im Ballungsgebiet (notfalls steuerlich) unattraktiver macht.
Jetzt wird Deutschland erst mal ein Land wie andere Länder: Frankreich = Paris + Provinz; Spanien = Madrid + Barcelona + Baskenland + Meseta.

2.
Da der Trend aber in wenigen Jahren nicht umzukehren ist, muss jetzt in und um die Ballungsgebiete gebaut werden, was das Zeug hält. Hier muss auch und vor allem die öffentliche Hand als Bauherr und Vermieter auftreten.

3.
Aber auch das braucht seine Zeit. Kurzfristige Maßnahme: Den vorhandenen Wohnraum besser verteilen. Was bitteschön suchen zwei Personen (kinderloses Paar, Vater mit Sohn) in einer 4- oder 5-Raum-Wohnung, >100m2 ? Jungen Paaren kann man einen Umzug zumuten, NACHDEM ein Kind da ist. Ältere Leute mögen in ihrem Viertel/ihrer Straße verwurzelt sein. Doch eine Familie mit Kind/ern sollte trotzdem Priorität haben! Die Zukunft sind nun mal die Kinder, nicht die Alten.
Nach einem Personen-zu-Quadratmeter-Schlüssel sollten Fehlbelegungen finanziell ordentlich bestraft werden. Dann würden die Vermieter auch um die Familien betteln anstatt sie abzulehnen.

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