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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Von Glühwürmchen und spezifischen Gewichten

Überschrift wie aus dem Bauernkalender „Wenns im Sommer trocken, brauchst du keine Socken“.
Doch bevor wir uns weiter über unveränderliche Gegebenheiten aufregen – über den kalten Winter, den heißen Sommer, das trockene oder verregnete Frühjahr usw., gar über den Wechsel der Jahreszeiten oder den steten Wechsel von Tag und Nacht, die verfluchte Schwerkraft und das viele Testosteron der Männer – wir müssen damit leben. Das Bild eines ausgetrockneten Gleisbettes im Artikel hat zwar apokalyptisches Flair, vielleicht weil zuvor mit Glyphosat gespritzt wurde? Aber auch wenn nicht, es ist normal, wenn im Hochsommer Pflanzen vertrocknen, glücklicherweise, sonst würde das Korn nie erntereif.

Doch die Angstmacherei durch die Medien geht weiter, hinter jedem Satz hört man den Klimateufel laut CO2 meckern und Greta Thunberg flötet, dass sie die CO2-Moleküle bildhaft sehen kann, das ist übrigens kein Märchen...
Da Gespräche über das Wetter und ein Blick in die Kristallkugel zu den Rennern unter den Gesprächsthemen gehören, treffen hier wohl politischer Auftrag und Verkaufsförderung zusammen. Dabei stehen die trockenen Hiobsbotschaften so sehr zum aktuellen Wetter in Widerspruch, denn der Mai ist zwar gekommen, doch es regnet den ganzen Tag und es ist so saukalt, dass man heizen muss, Frost und Schnee bis 300 Meter sind angesagt. "Wetter ist nicht gleich Klima", höre ich die Wissenden rufen, aber das weiß ich auch. Aber es leitet zum Umstand, dass sich die Realität mit den Meldungen in den Medien beinah immer beißt. Wer kann deshalb bezweifeln, dass ihr Geschäft die Ablenkung und das Bangemachen ist? Und so fragen wir uns, von was wollen sie ablenken und wer braucht einen konstanten Angstpegel? Will man mit Warmwettermeldungen von einer drohenden kleinen Eiszeit ablenken, die vor nicht allzu langer Zeit von der Wissenschaft prophezeit wurde? (Die letzte soll vor gerade dreihundert Jahren zu Ende gegangen sein).

Doch nun ist Klimaerwärmung angesagt und wir sollen vor einer Warmzeit bangen, die im Mittelalter aus dem Donautal eine Weingegend gemacht hat und Grönland ergrünen ließ. Ein solches Szenario würde ich persönlich einer Eiszeit vorziehen, und ich meine das gar nicht provokativ. Wenn ich die vielen Kondensstreifen am Himmel sehe, die sich ab Mittag oft zu Wolken vereinen, dann bekomme ich eine Ahnung davon, was erst der hoch aufgewirbelte Staub eines Atomkrieges für die Sonneneinstrahlung bedeuten würde, nuklearer Winter, der Begriff hat noch nie richtig Eingang in die Medien gefunden. Kein Wunder, dass sich die Atommafiosi noch immer waffenstarrend gegenüber stehen und niemand einen Brüllkrampf bekommt, wenn sie mit der Vernichtung allen Lebens drohen. (Und für einen der abgehalferten Atomirren auch noch 3000 Euro Eintritt bezahlen, wenn er Deutschland besucht.) Wo sind die Schulstreiks dagegen? Die werden veranstaltet weil 0,00152 Prozent des CO2 in der Atmosphäre von Menschen verursacht werden.
Und haben wir nicht in der Schule einmal etwas über spezifische Gewichte gelernt, etwa das CO2 um ein Drittel schwerer ist als Stickstoff und Sauerstoff, die ja fast 100 Prozent der Erdatmosphäre ausmachen? Warum soll ausgerechnet das schwere Gas durch die Schwerkraft nicht zu Boden sinken sondern sich über allem als Treibhausdach ansammeln?
Üblicherweise lassen die Religionen die Götter im Himmel wohnen, die CO2-Religion verortet dort aber den CO2-Satan… Na ja, Abwechslung muss sein.
Also irgendwer denkt verkehrt, Ungläubige wie ich oder eben wie immer in der Menschheitsgeschichte, die Gläubigen. Auf die Todesliste der menschlichen Eigenschaften haben die dunklen Weltbeherrscher das Augenmaß gesetzt. Wir sollen, inmitten von lodernden Feuern, Glühwürmchen anstarren. Von realistischen Risikobewertungen kann man derzeit wohl nur träumen.

Fussnote, die Litergewichte:
CO2 = 1,519, N2= 0,967, O2= 1.105 "

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.05.2019 11:07).

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