Avatar von freudhammer
  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Gegeneinander Ausspielen der Schwachen

Habe mir gerade das Gespräch von Ken Jebsen mit Prof. Mausfeld angesehen, Mausfeld brillant wie immer, er bringt die komplexesten Sachverhalte sprachlich auf den Punkt.
Doch als es um Chemnitz, die Gefahr von Rechts, bzw. um die Strategie des Neokolonialismus ging, die Bevölkerung von ihren echten Problemen und ihren Verursachern abzulenken und ihnen stattdessen Sündenböcke zu liefern, in diesem Fall Asylanten und Migranten, da zeigte auch er die Sympthome, der derzeit bei allen Linken zu beobachtenden Verwirrung.
Nicht den Benachteiligten und die Schwächsten der Gesellschaft, die unter den immer krasser werdenden Sozialabbau zu leiden haben, gehörte, wenn ich es richtig verstanden habe sein Mitgefühl, sondern den Migranten.

Nun sollte auch ihm bekannt sein, dass sich das Unrecht dieser Welt nicht durch die Aufnahme einiger Millionen von Benachteiligten in Industrieländern lösen lässt. Oder will er, wie einige linke Träumer, zig Tausende oder gar Millionen aufnehmen? Wo will er die Grenze ziehen? Wollen sie überhaupt eine Grenze ziehen? Sie träumen vom Unmöglichen und spüren in ihren Wolkenkuckucksheimen nicht, was sie den Völkern damit antun.

Ich spüre da den verlogenen Internationalismus von Christentum und Kommunismus, der den Menschen vorgaukelte man müsse sich um die Über- und Überübernächsten kümmern und nicht um die eigene Bevölkerung.
Klar werden die Einheimischen gegen die Zuwanderer ausgespielt, das ist die Strategie des Raubtierkapitalismus seit jeher. Sündenböcke müssen her um von den Wurzeln des Übels abzulenken.

Wie kann man suggerieren, man kümmere sich um die Probleme der Welt und dabei die Not im eigenen Land übersehen?

Auch ich war und bin ein glühender Verfechter von Weltoffenheit und Völkerfreundschaft, doch wer den Abbau der Grenzen fordert (was Mausfeld in dem Interview aber nicht gemacht hat) der macht sich zum Werkzeug der Globalisten und Imperialisten, ob er es begreift oder nicht.

Kanzlerin Merkel hat mit ihrer Politik nicht die Interessen ihrer eigenen Bevölkerung vertreten, für die sie ihren Amtseid geleistet hat. Im Gegenteil hat sie mitgeholfen oder nichts dagegen getan, dass etwa syrischen Flüchtlingen die Hilfe in heimatnahen Lagern radikal gestrichen wurden. Sie hat in fremden Auftrage die jungen Männer angelockt, ob im Auftrage der internationalen Konzerne, die unsere Sozialsysteme zerstören wollen und immer ein Arbeitslosenheer brauchen, oder ob als Teil der Kriegsführung gegen Syrien, wo landgierige Nachbarn an einem dünnbesiedelten Syrien und der Abwesenheit von wehrfähigen jungen Männern gelegen war und ist, oder im Auftrage von Umsiedlungsphantasien der UN oder aus einer Mischung aus allen Gründen.

Heute bestreitet auch niemand mehr, dass nur ein verschwindend kleiner Teil der Zuwanderer Flüchtlinge im Sinn des Asylgesetzes sind, im Gegenteil wird ganz offen nur noch von Integration gesprochen, so als wenn die Flüchtlinge auf die Dauer ihrer Heimatländer genommen werden sollen. Für mich zeigt sich hier, dass es um eine Art Menschenbeschaffung ging, vernebelt auf der Flüchtlingsschiene, was nichts weniger als ein moderne Form des Menschenhandels ist.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (08.10.2018 01:58).

Bewerten
- +
Anzeige