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  • FranzlD

91 Beiträge seit 11.01.2002

Wie hoch ist die Gefährdung wirklich

Ziemlich tendenziöser Artikel. Da werden die Toten durch Luftverschmutzung mit denen durch Dieselabgase unterschwellig gleichgesetzt damit richtige Monsterzahlen im Raum stehen.. Luftverschmutzung ist halt alles von der sauberen Kohleheizung bis hin zu Industrieabgasen.

Man sollte mal objektiv die Zahlen betrachten.

- 121000 Tote durch Rauchen in Deutschland (https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/rauchen-zahlen-und-fakten.html)

- 36600 Tote durch Übergewicht in Deutschland (http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/nachrichten/uebergewicht-dickes-problem/3935946.html)

- 28500 Tote durch Stickoxide in Straßenverkehr in der EU (http://www.faz.net/aktuell/wissen/38-000-tote-durch-mehr-stickoxide-15016328.html).
Bei 510 Millionen Einwohner in der EU verbleiben für Deutschland ungefähr ein sechstel. Da wir hier mehr Diesel haben ungefähr 6000.

Tja und der Anteil des Verkehrsbereichs an den Stickoxiden ist "nur" 38% (http://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1). Auch bei sofortigem Stillegen aller Dieselautos verbleiben noch immer viele Todesfälle durch Stickoxide. Mehr als durch den gesamten Straßenverkehr!

Die rund 6000 Toten pro Jahr (wenn sie denn stimmen) sind immer noch zuviel und müssen durch technische Maßnahmen reduziert oder andere Technologien ersetzt werden.

Die ganze Diskussion bei diesem Thema ist wieder typische deutsch. Zuerst schießt man sich auf einen Hersteller ein. Von den anderen, vor allem den nichtdeutschen hört man gar nichts. Dass hier hunderttausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehenist den meisten egal.

Durch Verbot von Zigaretten und Schließen von McDonalds könnte man in einem Monat mehr Menschen retten als durch das Stillegen von Dieselfahrzeugen in einem Jahr.

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