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  • mermar

mehr als 1000 Beiträge seit 23.12.2018

Eindeutige Evidenz fuer "viele der 6000 waeren sowieso gestorben"

Wenn eine Infektionswelle hauptsaechlich die ganz Schwachen und Alten trifft die sowieso gestorben waeren, dann sollte nach der Welle ein "Sterblichkeitstal" auftreten. D.h. die Sterblichkeit sollte nicht nur nicht mehr hoch sein sondern gar unterdurchschnittlich. Und genau das ist im Moment in Schweden der Fall.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf die ersten 23 Tage des Juli (es gibt zwar schon Daten fuer den ganzen Juli die sogar noch extremer ausschauen als das was ich hier zeige, aber das letzte Viertel des Juli will ich noch nicht verwenden weil es noch ein paar Nachmeldungen von Toten geben koennte).

2020 sind 48,72 Menschen je 100000 Einwohner gestorben.

Im gleichen Zeitraum sind im Durchschnitt aller 5 vorherigen Jahre 51,65 Tote/100000 angefallen.

Das sind also fast 3 Toten mehr als dieses Jahr.

Wenn da noch 2-3 solche Wochen folgen, dann wird die Jahressterblichkeit fuer 2020 auch hinter 2017 und 2018 zurueckfallen und damit nur mehr durchschnittlich sein. Das wuerde aber dann bedeuten dass der Autor komplett recht hat: die Jahressterblichkeit waer dann nicht mehr nur "nichts Besonderes" mehr sondern sie waer vollkommen durchschnittlich so wie es halt rauskommen muesste wenn die Leute die im April und Mai "zuviel" gestorben sind dann halt schon im Juli und August nicht mehr sterben konnten und damit das bisschen ueberdurchschnittliche Sterblichkeit schon im August wieder "aufgeholt" ist. Das wuerde ja nicht passieren wenn die Toten noch alle die voellig erlogenen 10 Jahre vor sich gehabt haetten wie es von den allerverlogensten Hetzern manchmal behauptet wird.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.08.2020 12:25).

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