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  • mind.dispersal

mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

Sauf-Bravados verschreckter Jungenherzen

Das stiftende Element solcher "Männerkonvente" ist - wie bereits im Antiken Griechenland - Gynophobie.

Und weil an diesen Ort im geplagten Jünglingsherz niemand wirklich ran soll, wird eine Wand aus maskulinistischem Narzissmus hochgezogen und Platons Staat installiert, in welchem hierarchisch von oben instruiert wird, an welchen Idealen sich dieser Narzissmus auszurichten hat. Gynophobie stiftet hier nicht nur die Flucht in die rein männliche Gesellschaft, sondern das Männlichkeitsbild selbst.

Das mag auffällig feministisch klingen. Das vergeht aber sofort, wenn man begreift, dass hier nicht nur Männer von Männern lernen, sondern auch lieblose Mütter einiges versaut haben, die schon nichts mit ihrem Kind anzufangen wussten, zumal es obendrauf noch einen Penis hat. Androphobie <-> Gynophobie.

Echte Verbindungen gibt es da eben nur schlagend (In Bayern ist das mitunter oft noch physisch zuverstehen)

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