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  • Freddy_1

mehr als 1000 Beiträge seit 16.01.2017

Masken und Widerlegung durch Nichtbeachtung durch Autoritäten, Denkstütze

Ich möchte hier einmal eine einfache "Denkstütze", Denkschablone oder wie auch immer man es nennen mag wiedergeben, denn wenn die ehemaligen Massenmedien das täglich machen ("überfüllte Krankenhäuser", "zweite Welle", "Bilder aus Italien", "New York = USA = Bergamo = Italien"), warum dann nicht auch für die Gegenposition. Wer kritisch denkt, der übernimmt ohnehin nichts unhinterfragt, egal ob es um die offizielle, die verbotene oder eine andere Position geht.

Denkstütze: Jede Autoritätsperson, die sich nicht an ihre eigenen "Hygieneregeln" im Rahmen der Corona-Epidemie hält, hat deren pauschale Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit durch ihr eigenes Handeln widerlegt.

Folge (bei den "Bildern aus Italien" kommt auch gleich die Folge mit den "Maßnahmen", ohne auf den Hintergrund einzugehen): Diese Maßnahmen sind in ihrer pauschalen Form abzulehnen. (Wer diesen Satz als Aufforderung missversteht, auf Körperhygiene zu verzichten, der sollte über Eigenverantwortung nachdenken.)

Erklärung: Vielleicht sollte jeder selbst einmal seine eigenen Gedanken beobachten, wenn er die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit von pauschalen Maßnahmen annimmt - es geht konkret um die Maskenpflicht, Abstandsregeln, wie viel Haushalte auf einem Raum sein dürfen, und zwar pauschal, für alle gleich, ohne Rücksicht auf die jeweilige Person und ihre Umgebung. Dann sieht man, wie unsere Politiker sich selbst alle nicht daran halten und wenn man sie doch mal in Masken sieht, dann sind es gestellte Interviews. Man weiß doch, dass die ihre geliehene Maske wieder ablegen, wenn die Kamera aus ist. Es gibt genug Material dazu, alleine das Foto vom Aufzug, in dem der Gesundheitsbankkaufmann stand, den wir ja alle so schätzen. Wer diese Gedanken verbindet, unterstellt all diesen Politikern, dass sie sich selbst in Gefahr bringen. Sie könnten ja mit Corona infiziert werden und dann denkt man ja auch gleich an die "Bilder aus Italien" (für Definitionsfragen wie infiziert vs. intensiv bleibt keine Zeit, bevor die emotionale Reaktion einsetzt).
Aber sie werden nicht krank. Sie waren auch nicht krank. Sie treiben die sinkende Patientenzahl auch nicht in die Höhe. Es passiert einfach nichts.
Das Problem ist nicht, dass sie dadurch unverantwortlich handeln, indem sie sich nicht an ihre eigenen Regeln halten. Sie halten sich nicht an ihre eigenen Regeln, weil sie in ihrer pauschalen Form weder sinnvoll noch wirksam sind.

Erklärung, die zweite: Angenommen, diese Politiker würden uns das Essen von Schokolade pauschal verbieten, weil einem dann der Kopf explodieren könnte. (Diejenigen, die den obigen Text nicht verstanden haben und nun fragen, ob Schokolade infektiös sei, dürfen sich auch eine zweiwöchige Verzögerung und eine Übertragung an den Nachbarn hinzudenken, es spielt ohnehin keine Rolle.)
Und dann würden Fotos auftauchen, die unsere führenden Politiker zeigen, wie sie kilogrammweise Schokolade essen. Was ist gerade passiert? Sie haben uns pauschale Verbote erteilt, halten sich aber selbst nicht daran.
Würde jemand, der sich einen solchen Vergleich vorstellen kann, diesen Politikern nun vorwerfen, dass sie unverantwortlich wären, weil ihre Köpfe jetzt gleich explodieren?

Ich denke, die meisten kritischen Beobachter würden doch eher diesen neuen Regeln gegenüber misstrauisch werden. Denn wenn deren "Erschaffer" sich selbst nicht daran halten, wissen sie, dass sie pauschal auch nicht sinnvoll oder wirksam sind.

(Den Vergleich habe ich so ähnlich auf off-guardian gelesen.)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.06.2020 13:51).

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