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  • thomas_appleton

999 Beiträge seit 01.01.2008

TAMAN SHUD

Einfach mal die Suchfunktion anstellen, da findet sich rasch im
Rubaiyat an deutlicher Stelle der Ausdruck „TAMAM SHUD“, also mit M
am Schluss, nicht mit N. 

TAMAM SHOD(E) bedeuted eigentlich, „es ist zu Ende“, „es reicht“. 
Hier  weiter unten zum Beispiel ein schönes depressives
Selbstmörderlied auf Persisch, samt einer raschen Google
Translate-Übersetzung.

Damals, 1948, war es ganz normal, einen Engländer, Australier,
Neuseeländer und auch Amerikaner, mit einem kleinen Omar
Khayyam-Büchlein in der Fitzgerald-Übersetzung anzutreffen. Dass er
daneben auch noch ein oder zwei Wörter Persisch konnte, vielleicht
als Seemann, war erst recht wenig überraschend, schließlich sind
englische Schiffe am laufenden Band in die iranischen Häfen
eingefahren.

Der „Code“ wird sich wahrscheinlich auf Vers-Zeilen im  Rubaiyat
beziehen, jeweils auf Englisch. Hier unten nachzusehen. Man muss also
nur noch die jeweilige Verszeile finden, die die gleichen
Anfangsbuchstaben aufweist wie der sogenannte „Code“. Ich habe einmal
kurz nach dem Buchstaben Q gesucht, der im Code ziemlich deutlich
allein dasteht, und die einzige Text-Stelle, die dazu passt, läuft
rückwärts zum Code. Also vielleicht muss man von diesem Q aus sich
vorwärts und rückwärts weiter hangeln...
Übrigens unterscheidet sich die handschriftliche Form doch um einiges
von dem Transkript!

Ich habe die beiden Portraits, die im Artikel nebeneinander stehen,
einmal herausgezogen und spiegelbildlich gekippt. Es könnte schon der
gleiche Mann gewesen sein, der da eben 30 Jahre älter geworden ist,
wenn man mal den unterschiedlichen Neigungswinkel des Kopfes
mitberücksichtigt.  Interessant ist der unterschiedliche
Gesichtsausdruck, selbst wenn man erwägt, dass der Tote natürlich
„une mine patibulaire“ zeigen wird, einen Gesichtsausdruck wie nach
der Guillotine. 

Ich finde, der Tote hat einen deutlich russischen Gesichtsausdruck.
Vielleicht war er ein britischer oder australischer Matrose, der
seinen kommunistischen Überzeugungen in die Sowjetunion gefolgt ist,
und dann in der Heimat einfach nur noch den Tod suchte – und fand.
Wahrscheinlich passte ihm zuletzt die ganze stalinistische Richtung
nicht mehr.

Das rätselhafte Verschwinden des australischen Premierministers
Harold Holt 1967 deutet darauf hin, dass der sowjetische Geheimdienst
durchaus in Australien zu dieser Zeit aktiv war, und wenn man diese
beiden Eckdaten nimmt, von 1948 bis 1967, ist es denkbar, dass er
über 20 Jahre hinweg aktiv gewesen ist. 

http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_Holt

http://www2.hn.psu.edu/faculty/jmanis/okhayyam/rubiayat.pdf

http://www.youtube.com/watch?v=iGVL77qFfqQ

shaere tamam shode

http://www.iranian.com/main/video/2010/aug/shaere-tamam-shode

ein paar text beispiele aus dem song, mit google translate erstellt.
die iranische schrift kann hier nicht wiedergegeben werden.

*ich spüre, dass ich bin der Wahnsinn! Blutfluss in den Kehlkopf ist
der letzte Schrei der den Spuren meiner Mais ist hinter dem Fenster,
das Sie gehen, um auf dem Bett auf einen Sitz schlafen am letzten
insektenfressende Pantoffeln auf "nie" war eine Frage, wer schrieb:
"Welche?"*

*Ich bin es leid, im Gespräch mit philosophischen Gedichte in der
Mitte der Ruf: "Saadi" den Tee vor dem Essen die nächste Person, um
so viel, dass mein Kopf war immer freundlich zu mir schwöre!*

*Wieder zurück, der letzte Kuss*

na eben. tamum shod.

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