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  • DocPueh

83 Beiträge seit 26.08.2011

Großes SZ...

...da gab es mal eine (interne/inoffizielle) Ausschreibung
(Ministerielle Ebenen) für ein großes "SZ" - Da die IBM Infrastruktur
(Time-Sharing/Host-On-Demand...) nur Groß-Buchstaben und nur im
US-Standard übergreifend korrekt interepretieren konnte. Ä, Ü, Ö
waren schon schwer, aber durch die üblichen AE und Co abbildbar. Nur
für das ß gab es viele Sonderformen, die nicht einfach pauschal durch
SS ersetzt werden konnten (Eigennamen etc.) Ebenso einige
ausländische Sonderzeichen. - Es sollte aber alles automatisiert
maschinenlesbar und -auswertbar sein (NSA-Vorboten?) Man munkelt, daß
auch einige Schritte in Richtung neue Rechtschreibreform vor diesem
Hintergrund getätigt wurden. - Und der unsägliche Plural-Apostroph
hat den Vorteil, daß Worte, nach deren Singular ein 's folgt, auf
einen einfacheren Nenner zu bringen sind, als die teilweise recht
unterschiedlichen eingedeutschten (und daher für Außenstehende noch
viel schwerer zu erlernende und maschninell noch herausfordernde)
Plural-Formen.
Moderne Gender-Formen kann man daher (aufgrund ihrer meist
abstrakten, aber klaren Formeln) auch in die Richtung der
Selbstaufgabe der Sprach-Kultur zu Gunsten einer Maschinenles-Kultur
hin verstehen. - Mal sehen, wann die letzten relevanten
unregelmäßigen Verben ihre Schuldigkeit getan haben...

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