Ansicht umschalten
Avatar von Hermes335
  • Hermes335

mehr als 1000 Beiträge seit 07.06.2002

Auch wenn ich dem Grundtenor ja absolut zustimme,

nämlich, dass die Mindestlöhne in einem sogenannten "Wohlstandsland", in dem wir gut und gerne leben, lächerlich niedrig sind in Relation zu den extrem hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland (vor allem Energie), so bleibt allerdings doch noch eine Aussage, die einer Korrektur bedarf:

"Besonders trifft es Familien. Die Studie kommt zu dem Schluss: "Haushalte mit Kindern, egal ob alleinerziehend oder als Paar, haben gegenüber kinderlosen Paaren und Alleinstehenden eine höhere Wahrscheinlichkeit, trotz Arbeit SGB-II-Leistungen beziehen zu müssen"."

Tja, die dürfen wenigstens SGB-II-Leistungen beziehen, die kinderloose und Alleinstehenden nämlich nicht. Die haben nicht nur keine Kinder, die bekommen vom Sozialstaat auch nicht den Hintern gepudert, was umso lukrativer wird, je mehr Kinderlein man in die Welt setzt. Ist ja auch nicht von ungefähr, dass gerade die Einkommenslosen die Vermehrungsfreudigsten sind in diesem unserem Lande....

Das Problem ist also nicht, dass man mit Kindern leichter in die Armut rutscht, sondern dass man mit Kindern halt einfach mehr Geld braucht. Logisch.
Das andere Problem ist, dass man als Arbeitgeber keinen Grund sieht, jemanden bei gleicher Arbeit gegenüber einem kinderlosen mehr Lohn zu zahlen, nur weil dieser Kinder durchzufüttern hat.

Somit: der Mindestlohn muss erhöht werden und zwar generell!
Weiterhin muss das Kindergeld umgekehrt berechnet werden:
das meiste fürs 1. Kind, dann abgestuft immer weniger je weiteres Kind.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten