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  • Guru123

860 Beiträge seit 25.06.2001

Meinungen statt Fakten

»Wenn Haller dann von einer Schweigespirale in den Medien über Probleme mit der Zuwanderung redet, sollte auch dieser nicht belegte Befund kritisch hinterfragt werden.«
Tatsächlich nicht belegt?

»Doch schon bald waren die Medien voll von den angeblichen oder tatsächlichen Problemen der Migration.«
Tut mir leid, in meiner Erinnerung stellt sich das anders dar. Es wurden viele Scheinprobleme aufgeworfen, richtig, aber die Fragen der (Wut?-)bürger blieben außen vor und eins der vielen Argumente dabei ist bis zu heutigen Tag in etwa so formuliert: "Wenn die Offenlegung der Faktenlage den Rechten nützt, ist ein Verschweigen legitim." Das ist Pädagogik und kein Journalismus. Journalismus hat sich für Meinungsmache und Volkserziehung nicht zu interessieren!
Hier wieder mein mittlerweile gern gebrauchter Verweis:
> http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/krieg-in-den-medien/130697/was-ist-propaganda

»Neben dem Pegida-Versteher Werner Patzelt reiht sich jetzt auch Haller in die Phalanx derer ein, die sich wissenschaftlich in die Wutbürger einfühlen wollen.«
Aha, kritisch denkende Bürger sind Wutbürger, sind rechts, sind rechtsextrem, sind Nazis, gehören ausgegrenzt. Auf ihre Fragen einzugehen ist illegitim. Habe ich das so richtig verstanden?

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