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  • decordoba

mehr als 1000 Beiträge seit 01.02.2015

Weg ohne Ausweg - keine Zukunftswerkstatt

Weg ohne Ausweg in Griechenland

Was die Regierungs-Chefs der Euro-Staaten am Montag, den xxx. 
beschlossen haben, ist keine gute Idee.

Sie kostet den Euro-Staaten weitere 86 Mrd Euro, die nicht mehr
zurückgezahlt werden.

Für Griechenland zementiert sie die bestehenden untragbaren
Verhältnisse.

Sie werden die Renten, die Löhne und die Anzahl der Staatsdiener
nicht anpassen können. Die Steuererhöhungen sind marginal und werden
die Finanzierung des Staatshaushaltes kaum verbessern.

Die Privatisierung von 50 Mrd Euro Staatseigentum würde etwas zur
Finanzierung der Schulden beitragen, jedoch würde in den betroffenen
Bereichen Personal freigesetzt, was die Arbeitslosigkeit weiter
erhöht.

Der wichtigste Punkt:
Die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands verbessert sich nicht. Die
Löhne sind zu hoch im Vergleich zur Produktivität. Niemand wird dort
investieren – so lange sie im Euro sind.

Sie können auch das Verteilungsproblem in Griechenland nicht beheben,
weil die begünstigten Personen keine Nivellierung der Bezüge
zulassen.

Nach 3 Jahren Finanzierungspaket sind die Griechen nicht besser
gestellt als heute, nur die Schulden sind noch höher, außer es
erfolgt ein Schuldenschnitt.

Anmerkung:
Durch einen Grexit können die Verteilungsprobleme angegangen werden,
die Wettbewerbsfähigkeit verbessert sich drastisch. Es würden sich
Investoren finden, die in neue Produktionen in Griechenland
investieren. Dadurch werden viele Arbeitsplätze neu entstehen. Mit
Hilfe der monetären Staatsfinanzierung könnte so viel Geld erzeugt
werden, dass eine Sozialhilfe gewährt werden kann.

Was soll eine Zukunftswerkstatt bringen, die keine Basis hat - da ist
kein tragfähiges Fundament!

Die griechische Regierung legt es darauf an, dass sie vom Rest der
Euro-Staten auf Dauer alimentiert werden. Die Steuerzahler der
Euro-Staaten haben nicht viel Freude damit. Wir werden sehen, was
noch dabei herauskommt.


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