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  • Eva K

mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

Re: fragwürdige juristische Begründung

Wer sich natürlich mit Pfennigbeträgen als Honorar einläßt, braucht
erst garnicht mit Erfolg zu rechnen.

Ich schreibe Honorarrechnungen, die sich zwar nicht auf MFM-Basis
bewegen, doch immer noch schmerzhaft genug für die Empfänger sind.
Üblicherweise kommen die dann auf mich zu und verhandeln. Das
Ergebnis ist nicht schlecht als Schmerzensgeld für eine
Amateurfotografin, und auf dem Verhandlungsweg komme ich mit den
Leuten schnell zu einer Einigung - die meisten sind einsichtig und
zeigen guten Willen.

Der Rechungstext ist nicht vorgefertigt, als gelernte Kauffrau sollte
ich selbst Geschäftsbriefe schreiben können, sachlich, neutral und
ohne Schmus: Angabe des Sachverhalts, Angabe der Original-Bildquelle,
Erklärung der Nutzungsbedingungen und des Lizenzverstoßes,
Honorarforderung, Zahlungsfrist. Meist füge ich noch eine
vertragliche Klausel zur Erlaubnis der Weiternutzung nach Zahlung
hinzu, dann geht ein Abmahnanwalt später garantiert leer aus.

Nachtrag: Sieh die Sache einfach deutlich mehr kaufmännisch und
weniger juristisch, dann wird da auch mehr draus.

Wo liegt also das Problem? ;)

Eva K.
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