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  • DeichShaf

mehr als 1000 Beiträge seit 04.07.2002

Marktsättigung und Haltbarkeit treiben diese Entwicklung

Ich werfe doch eine DSLR nicht weg, bloß weil es ein spiegelloses Äquivalent gibt. Für meine Ausrüstung habe ich vor Jahren einen (für mich) irrsinnig großen Haufen Kohle investiert. Einen Body für über 2000 Euro tauscht ein Normalverdiener nicht so schnell aus.

Und so lange eine gute DSLR einer Spiegellosen nicht technisch hoffnungslos unterlegen ist, gibt es keinen Grund, einen neuen Body zu kaufen oder gar einen kompletten Systemwechsel zu vollziehen.

Meine Kamera kann zwar "nur" mit 20MP aufwarten, aber ich bin nach wie vor in der Lage, damit gute Fotos zu machen. Zur Erinnerung: Nicht die Kamera macht die Fotos; sie ist nur Werkzeug. Erst wenn mein Bedarf wächst und ich technisch Dinge tun will, die sich nur mit spiegellosen Kameras realisieren lassen, werde ich mir überlegen, einen neuen Body zu beschaffen.

Der Markt ist derzeit weitgehend gesättigt. Das merken die Hersteller auch an den Absatzzahlen. Smartphones mit immer besseren technischen Merkmalen sind im Alltag eine echte Konkurrenz geworden. Hinzu kommt, dass eine DSLR zwar nach einer gewissen Anzahl Auslösungen eine neue Spiegelmechanik braucht, aber sie muss dann noch lange nicht weggeworfen werden. Und bis es so weit ist, wird vermutlich manch anderer Besitzer ähnlich denken: Eine gute Kamera wirft man nicht einfach weg, bloß weil es etwas gleichwertiges ohne Spiegel gibt.

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