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  • Prokrastes

mehr als 1000 Beiträge seit 06.07.2005

Re: Es gibt weiterhin Anwendungsfälle, die von Smartphones nicht abgedeckt werde

Wenn mir bei einer Wanderung ein Käfer über den Weg läuft, kann ich mit dem Handy -schwupp- ein Macro-Foto machen.

Ich weiß nicht, was für Dich ein Macro-Foto sein soll, wenn das mit einem Mobiltelephon möglich ist.

Zwar habe ich nicht das allerneueste Smartphone, aber das, was damit möglich ist, hat mit einem Macrophoto wirklich wenig gemein. Typische Käfer sind auf den damit gemachten Bildern eher Krümel mit Beinen als Käfer.

Vielleicht haben wir auch stark abweichende Ansprüche.

Bei Landschaftsaufnahmen sind die stark stürzenden Linien von Handys auch nicht so problematisch.

Welchen Zusammenhang soll das haben? Inwiefern sollen "Handys" stark stürzende Linien produzieren? Und warum eine Kamera mit einem richtigen Weitwinkelobjektiv nicht? Oder beziehst Du Dich auf die auch bei Kameras mit Wechselobjektiven eher sehr selten genutzte Möglichkeit, ein Shift-Objektiv einzusetzen?

Der eine wirklich gigantische Vorteil von Smartphones gegenüber jedem anderen Kamerasystem ist das "immer-dabei-haben". Das ist unbestritten.

Als "Bildnotizzettel" nutze ich so etwas auch.

Bei Wanderungen, bei denen es mir nicht primär auf Photographie ankommt, habe ich eine Kompaktknipse mit EVF dabei (die gute alte immer noch verkaufte TZ71 von Panasonic). Die deckt KB-äquivalent den Bereich ab 24mm bis hin zu abartigen 720mm ab. Als mittleres Weitwinkel ist das ganz passabel, und dank des EVF kann man diese Kamera auch bei hellerem Umgebungslicht verwenden.
Die Resultate sind u.a. des RAW-Modus wegen einem Mobiltelephon gegenüber wahrnehmbar überlegen. Mit wenig Licht werden beide nicht glücklich, aber ich neige nicht zu Nachtwanderungen.

Kommt es mir auf Photographie an, sind halt ein paar Kilogramm DSLR und Glas dabei, aber dafür fängt dann das Weitwinkel bei 11mm an, und das Tele hört bei 500mm auf (was dann auch reicht, was längere Brennweiten braucht, ist i.d.R. zu weit weg, so daß auch leichte Thermik schon zu Bildmatsch führt).
Die DSLR ist dann auch nicht im Rucksack, sondern hängt draußen. Das geht auch mit dem Teleprügel ganz gut, der hat einen eigenen Gurt, mit dem er am Rucksack hängt (denn ich möchte nicht das Kamerabajonett mit den über 2kg belasten, den das Ding wiegt)

Wichtig ist halt, daß nie der Kameragurt um den Hals gehängt wird, das wird sehr schnell unangenehm.

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