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Avatar von ylai
  • ylai

mehr als 1000 Beiträge seit 11.05.2001

Re: aber Smartphone hat 1 Vorteil: ...

Rhap schrieb am 18.11.2018 03:19:

Fotografieren hingegen ist doch etwas völlig anderes. Da geht man los um zu fotografiern und sucht sich seine Motive.

Nein, ist es nicht. Diese Art der "Photographie" ist doch exakt der Grund, warum bei den Amateuren immer derselbe Motiven finden, die bspw. insbesondere voller Zeugs sind, die nicht weg rennen können (Pflanzen, etc., dann mit ganz viel Energie auf seichte Schärfentiefe).

Wie kann denn da die Ausrüstung stören?

Und wozu auch so eine teuer investierte Kamera (und Objektive) in mehr als paar dutzende Tagen im Jahr nutzen wollen?

*eyeroll*

Ich verstehe ehrlich gesagt das Argument von fotografisch nicht ambitionierten Mitbürgern nicht, man wolle keine schwere Ausrüstung mit sich rumschleppen.

Weil man Motive haben will, die bei Gelegenheit sich bieten, und nicht kalendarisch vorher planbar sind.

Wenn ich bspw. so eine Kamera 365 Tage im Jahr bei mir haben will, ist alles jenseits µ4/3 als Systemkamera kaum noch vertretbar (sonst müsste man zum sündhaft teuren Sony RX1R II greifen, wo es mit 42 MP auf ein fehlendes Zoom auch nicht mehr ankommt). Das Argument "schwere Ausrüstung" ist schon da, auch wenn manche es auf Smartphone reduzieren will, andere nicht ganz so weit gehen will.

Und diese "Ambition", etc. ist in der Verwendung so langsam faschistoid, von den selbst-gestylten Photo-Gearheads, die ihre Hobby zum einzig wahren Typus der Photographie deklarieren wollen.

Na wenn euch da ein SP reicht, ist doch alles gut.

Das ist eine falsche Disjunktion. Wieso nimmst du bspw. nicht gleich eine Mittelformat-Kamera (die mit Film sind ja immer noch bezahlbar)?

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (18.11.2018 19:56).

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