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Avatar von Andreas V.
  • Andreas V.

86 Beiträge seit 17.08.2016

Hab' die Tipps nicht gelesen...

...hat aber trotzdem geklappt.

Angerückt bin ich an meine vorher mit LunaSolCal halbwegs definierte Position - meine mittelalterliche Standardburgruine gut m Vordergrund bei 800 mm mit folgendem Equipment:

Nikon D850 mit Batteriegriff
Sigma 300-800 mm f/5.6
Tamron 70 - 200 mm f/2.8 G2
Gitzo 5543 LS mit Benro BH-2 Gimbal
L-Schiene für die Kamera montiert, falls es notwendig sein sollte, das Nikon 28-300 mm zu montieren.

Überraschenderweise waren wir die Einzigen an der Location. Später kamen dann noch zwei Fotografen, einer gezielt, der andere eher so aus dem Nachbardorf.

An der beleuchteten Burg die Belichtung geprobt, da der Mond sich nicht um 21:09 blicken ließ, auch nicht um 21:45.; -1 bis -0.7 Belichtungskorrektur erwiesen sich als gut. Wegen des langen Objektives und des Spiegelschlags der Kamera bei 1s Belichtungszeit live view und den silent mode = elektronischer Verschluss verwendet. ISO bei f/5.6 anfanglich bei 560, später um 22:05 - als der Mond auf dem Sensor sichtbar und mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar war - 1.400. Um diese Zeit waren die 800 mm nutzlos geworden und ich musste die 300 mm im Hochformat verwenden.

Kurz danach kam das große Objektiv runter und das kompakte Tamron zum Einsatz im Querformat. Um 22:19 / 22:00 sind mir dann mit 1/1.3 s, f/2.8 und ebenfalls ISO 1400 noch passable Aufnahmen gelungen mit 170 mm.

Kein Hexenwerk, mit dem leicht verwaschen Mond kam ich zurecht, solange mein Vordergrund scharf war. Das Nikon 28-300 mm hätte ich nur zwischen 22:05 und ca 22:10 verwenden können, danach wären die Belichtungszeiten bei guten ISO-Werten in den Sekundenbereich abgerutscht.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.07.2018 15:11).

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