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  • Heurtebise

mehr als 1000 Beiträge seit 08.03.2006

Re: Es gibt keinen Grund sich für Nikon zu entscheiden

keine_eile schrieb am 11.08.2018 13:33:

[…] Minolta war immer innovativ mit dem zentralen Autofokus und dem Verwacklungsschutz des Sensors.

Ja, vor allem mit dem für alle frei erhältlichen Bajonettstandard der Dynax… hihi.

Der Gipfel von Open Source waren die Programmkarten für die Dynaxe der 1990er… Eine Steuerkarte für Kinderfotografie, die eine für Hunde, noch andere für Katzen, für Landschaft usw. … Alles als Zubehör von Minolta, und nur von Minolta, versteht sich. Die entsprechenden Minolta-Kameras hatten teils keine andere Möglichkeit, die Parameter vom Fotografen zu beeinflussen, als diese Karten. Sagenhafte, leninistische nachgerade "nicht-Abschotung", wirklich.

MFT sind für mich keine ernst zu nehmenden Apparate. Mit deren Minisensoren kann ich meine Fotografie vergessen. Ich brauche die Tiefenschärfe und die Lichtstärke und besonders den Weitwinkelbereich.

Tja, was du brauchst, ist für die Hersteller genauso wichtig oder unwichtig, wie das, was andere Kunden brauchen. Du bist offensichtlich in der unterlegenen Minderheit, was MFT angeht. Sonst wäre das System nicht zu einem solchen Erfolg geworden. Ach ja, es wird bald verschwinden – nachdem, was man so hört – proudly going out of business seit nun mehr 10 Jahren…

Was die Schärfentiefe angeht: sie hängt nicht nur von der Bilddiagonale, sondern von gleich mehreren Faktoren ab, die man freilich kennen und für sich nutzen muss.

Thema Lichtstärke: Wem die 1.2 PRO-Triade von Oly oder das PanaLeica 42 1.2 nicht ausreichen, kann auf alle Noctiluxe, Noctone, Nocturne und Nachtigalle dieser Welt zurückgreifen, bis runter zu 0.xx. Und das ohne einen Panjewagen zum Transport mieten zu müssen, was bei vergleichbaren Lichtstärken für das KB-Format schnell Not tut. Die Lichtriesen von MFT passen bequem in die $TASCHE; der Wahl.

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