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Re: Schon die 24MP reichen bei minimaler Nachbearbeitung für A0 Ausbelichtungen.

ylai schrieb am 17.07.2019 02:03:

/Rak schrieb am 17.07.2019 01:02:

mit 150 dpi. Also für 80x120 cm Ausbelichtungen.
Will man ein Bild, das man z.B. aus 2m bis 3m Entfernung betrachten wird, dann reichen sogar 75dpi für den Druck. Und das Bild kann dann z.B. 1,80m x 2,50m groß werden.

Und selbst wenn man auf 300 dpi geht, damit man quasi mit der Nasenspitze ans Bild gehen kann, dann reicht das immer noch für grob A2, also 40x60cm.

Und das ist schon das Problem: Heutigen Photographen und technisches Wissen zum Druck...

Es gibt keine Standard-AM-Druckraster, was 300 spi erfordert. Bspw. die feinste noch von ECI standardisierte ist 175 lpi. Und da der Raster maximal um 45° rotiert, Wurzel-2 an Auflösung erfordern kann, braucht man nichts höher als 250 spi (die nicht trigonometrisch denkende nähmen Faktor 1.5, was 260 spi ergibt).

175 lpi ist wohl gemerkt hochqualitative Magazin-Druck, was auch die Grundlage vom SGIA-240-Regel ist (Auflösung in lpi = 240 lpi ft / Betracht-Abstand-in-ft).

Und ja, man spricht da auch gerne von spi (sample per inch), um von der zweitönige dpi-Auflösung bspw. des verwendeten Satzbelichters zu unterscheiden.

Es gibt nicht nur Druck für Zeitungen/Magazine. Manche möchten auch Fotos ausbelichten lassen.

Fotos bis 30x40cm kriegst du z.B. bei Saal-Digital mit 400 dpi ausbelichtet, Poster mit z.B. 60x90cm machen sie mit 300 dpi und für große Formate wie 120x180cm arbeiten sie dann mit 151 dpi.
https://www.saal-digital.de/poster-fineart/profibereich/

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