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  • helmlein

614 Beiträge seit 06.01.2000

super Technologiedemostration, aber welche Zielgruppe?

Ich habe die "alte" OM-D E-M1 (Mk1), und damit freue ich mich immer, wenn M4/3 weiterentwickelt wird, neue Kameras und Objektive auf den Markt gebracht werden. Irgendwann ersetze ich die E-M1 vielleicht auch...

Der Vorteil, den ich bei M4/3 sehr schätze, ist aber, dass die Kamera und die Objektive im Vergleich zu Vollformat relativ klein und leicht sind, auch die "besseren", bei Olympus "PRO" genannt. Ich nehme daher lieber die kleine E-M1 mit in den Urlaub (plus einige Objektive) als zum Beispiel eine Canon 1DX (schon das Gehäuse wiegt 1kg...).

Mit dieser Kamera, die sich jedoch laut Olympus an genau das gleiche Segment richtet wie z.B. die Canon 1DX (nämlich Berufsfotografen), ist dieser Vorteil aber vollständig dahin.

Und ob ich als Amateur (ich mag allerdings Equipment, mit dem man sich nicht ärgern muss) nun die 3000.-- EUR bei Olympus ausgeben will, weiss ich noch nicht. Aber Berufsfotografen werden wohl, wenn sie nicht ohnehin schon Olympus oder M4/3 Objektive und Kameras besitzen, weiterhin bei Canon oder Nikon bleiben.

Von daher sehe ich diese Kamera als Technologiedemonstration, deren Glanz auf den Rest der Olympus-Kameras abstrahlen soll. Und ich freue mich, dass M4/3 lebt, allen Unkenrufen zum Trotz. Aber ich glaube nicht, dass sie sich gut verkaufen wird.

H.

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