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Eine Definition von "Foto" wäre interessant

BennoB87 schrieb am 15.05.2018 08:28:

Danke! Hab früher auch viel Fotografiert und musste oft Stunden lang die Szene vorbereiten. Das einzige was dann in PS nachbearbeitet wurde waren kleinigkeiten wie Knetböbbl oder Fäden weg retuschieren oder Sättigung etc. aber das Motiv selber konnte man davor genau so live sehen.
...

Konnte man offenbar doch nicht, denn es zeigte ja noch Knetböbbl und Fäden. Und selbst wenn es gelungen wäre, die schon bei der Aufnahme zu verbergen, wäre das Bild ohne Böbbl und Fäden genauso eine arglistige Täuschung des Betrachters, denn ohne diese Manipulation während der Aufnahme hätte es das Motiv nicht gegeben.In diesem Sinne fragwürdig sind auch Insektenmakros, bei denen die Tiere per Kältspray oder gar per Klebstoff ruhiggestellt wurden.
Das zeigt, wie schwer es ist, "Kleinigkeiten" zu definieren und eine Grenze zu ziehen.

Wie B.I.G. sagt: Fotografie kannte von Anbeginn auch Retusche und Montage. Unerlaubt sind diese nur in der dokumentarischen Fotografie. Ich kann trotzdem das Unwohlsein verstehen, wenn die "Dunkelkammerarbeit" Überhand nimmt.

B.

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