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1 Beitrag seit 18.12.2016

Frauenakt:„das Thema und die Kunst“

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Frauenakt:„das Thema und die Kunst“

... mir ist es wichtig die thematische Zuordnung und den künstlerischen Aspekt des Frauenaktes ins Auge zu fassen. Um dies Anliegen im Forum und ins Team einzubringen. Bei der Betrachtung der Fotos unter der o.g. Rubrik sind mir kritische Gedanken durch den Kopf gegangen. Ist die Titulierung noch zeitgemäß? Handelt es sich bereits um Etikettenschwindel oder um ein sich wandelndes Genre mit fehlender Standortbestimmung?

Die Bildervielfalt des Frauenaktes der online c´t Fotogalerie, nehme ich von ihrer Anzahl und Bandbreite her als Potpourri des Zeitgeistes wahr. Auch in den Bildinhalten, als Ausdruck einer zunehmend „sexualisierten-pornographisierten“ Gesellschaft und deren Spiegelung.Das Genre expandiert, das Spektrum unter der Rubrik Frauenakt entwickelt sich.

Mir hierbei etwas zu undifferenziert und diffus. Mit einer Vielzahl von qualitativ hochwertigen Frauenakten, die m.E. den Namen verdienen, in ihrer fachlichen und thematischen Ausführung. Als auch mit einer Anzahl von Werken, die unter einer anderen thematischen Titulierung besser platziert wären.
Nicht im Sinne einer normativen (Be)Wertung sondern einer treffenden Kategorisierung. Simples Beispiel, abgebildet Paare die miteinander „interagieren“.

Im übertragenen Sinne: „wird das Kind noch beim richtigen Namen genannt“? Worauf ist der Focus, die Kernaussage, die Bildsprache gerichtet ... Ästhetik, Erotik, „porn-chic“, Sexualpraktiken (Spanking, Fetisch, BDSM), Stimulus...?
Nomen est omen, manche Werke sprechen hinsichtlich Titelwahl und Bildgestaltung eine deutliche Sprache (a little of ass spanking, a little christmas spank, who let the dog out, fetisch summer 1,2,3).
Bei „red fetisch nun“, ist das Fotomodel „Burka gleich“ umhüllt, mit Ganzkörperbekleidung, Gesichtsmaske und Utensil Peitsche. Ein wesentlicher Bestandteil des Aktes wird ausgeblendet – der Aspekt Nacktheit.
Ausschließlich aufgrund dieser Tatsache für mich ein „no go“ ergo Etikettenschwindel.

Manche Fotokommentare formulieren in Klartext eine artfremde Tendenz , so beim Foto mit dem Titel M: “Eine fantastische Frau und ihre Brüste finde ich erste Sahne.“ (siehe auch den Hype in den Kommentaren unter „woman should rule the world).Gewünscht wird bei den Kommentaren und Werken kritisches, negatives, positives und auch humorvolles Feedback.
Jedoch bezogen auf die fachlichen Qualitäten des Fotos in Punkto Thematik, Gestaltung, Handwerk.

Und nun, alles beim Alten belassen?Vielleicht Zeit und Raum nehmen für Reflexion, kreative Diskussion, Innovation?

;-):-)Diskussions Input:
Ist die Umwandlung der Kategorie Frauenakt in „Nude“ eine denkbare Alternative? Oder die Anwendung von Untergliederungs-Kategorien, ...?
Stellt die Begrenzung der Werke hinsichtlich ihrer Anzahl eine Option da, wäre weniger mehr?
Der Gedanke „Entschleunigung“ i.S. von Bildbetrachtung versus Bilderkonsum. Wäre auf der Internetseite der User Klick/ oder das scrollen von einem Foto zum nächsten, mit einer Art Zeitkontinuum einzurichten ( von...X Sekunden).
Der Begriff Art wird hier als Kunstgriff verstanden.
Wie könnte man den männlichen Akt fördern? Den weiblichen Input hinter der Kamera anregen? Sich mit der „Altersdiskriminierung“ im Frauen und Männerakt auseinander setzen oder gar mit der „Tabuisierung Behinderung“. In welcher Form gestaltet sich die Arbeit des Administratoren Teams, die Teamzusammensetzung? Wie wandelt sich die Aktfotografie und die Sehgewohnheiten durch das www...

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