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Re: Budget-Gamer: 16GB statt 8GB

Mephist0 schrieb am 18.04.2019 16:35:

Vielen Dank!
Wonach man die Speicherriegel auswählt ist mir immer noch ein Rätsel.
Erstes Kriterium ist ja die Kompatibilitätsliste des Boards, bzw. anders herum die Kompatibilitätsliste des Speicherherstellers zum Board.
Ganz schlecht ware ja, wenn beides inkompatibel sind und das Board gar nicht läuft.
Oder muss man davor keine Angst haben und das schlimmste was man befürchten müsste ist, dass die Speicherriegel ein bisschen langsamer laufen als optimal?

Wäre vielleicht gelegentlich mal (wieder?) einen Grundsatzartikel in der c't wert ...
:)

Man kann auch aus allem eine Wissenschaft machen.

Abseits der Trivialitäten (Formfaktor, Größe...) gilt: Exoten wie ECC oder Low-Voltage beiseite lassen, die passen auf der Mainstream-Platform nicht) und einfach kaufen, die Bauteile sind über zwei Industriestandards (JEDEC, Intel XMP) standardisiert und passen alle zusammen

Die Kompatibilitätslisten der Mainboard und CPU-Hersteller machen die Auswahl einfacher, wenn man sich überhaupt nicht auskennt, wer aus diesen Listen auswählt macht nichts falsch außer möglicherweise etwas teurer zu einzukaufen, weil diese Listen auch eine Marketing-komponente haben und nicht nur technisch motiviert sind. Längst nicht alle am Markt verfügbaren RAMs werden bei den Tests für diese Listen berücksichtigt. Wenn ein Produkt dort fehlt, bedeutet es gar nichts.

Wer Wert darauf legt, ein wirklich optimales System mit bester Performance für's Geld zu bauen, kann sich ein paar Gedanken über die Geschwindigkeits- und Latenzangaben (z.B. 2666 - CL18...) machen, In der Praxis macht das bis zu 20% Unterschied aus, allerdings nur in einigen Anwendungsszenarien bei speicherintensiven Anwendungen auf schnellen CPUs.

Speziell die Ct spielt die Geschwindigkeitsunterschiede der Produkte eher herunter und dramatisiert die potentiellen Kompatibilitätsprobleme. Andere Medien empfehlen das beeste und teuerste ohne Rücksicht auf die Kosten. Ich empfehle das stöbern in spielelastigen Internetcommunities, da sind viele Selbstbauer unterwegs, die sich gut auskennen und man bekommt einen guten Überblick im jeweils aktuellen Markt.

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