Avatar von Wumba

mehr als 1000 Beiträge seit 03.04.2001

Re: Besser überhaupt nicht reagieren!

Was du schreibtst, stimmt so ja auch fast und stimmt sogar exakt mit
dem Text überein. Hättest du ihn also gelesen, hättest du nichts
"klarstellen" müssen.

Gar nicht zu reagieren ist nicht unbedingt die richtige Methode. Dies
ist nur dann die richtige Methode, wenn es bei den Mahnungen bleibt
(was in der Regel natürlich der Fall ist). Im Falle einer
tatsächlichen Anklage hast du dann aber nicht widersprochen. Sollte
es also zu einer Anklage kommen und du freigesprochen werden, dann
würde der Vertrag die 6 Monate gelaufen sein, weil du nie
widersprochen hast. Du müsstest also das Jahresabo anteilig zur
Hälfte bezahlen, was nicht ganz im Sinne des Erfinders ist. Solch
einen Musterbrief per Einschreiben zu schicken bewahrt dich davor,
weil du direkt zu Beginn bereits klar gemacht hast, dass das Abo
sofort oder rückwirkend (je nach Situation) nicht eingehst. Und damit
stehst du bei einer Anklage deutlich sauberer da.

Wie gesagt: Mir ist jetzt kein Fall bekannt, bei dem tatsächlich
Anklage erhoben wurde (ausser von Fakeaccounts in Foren die das immer
behaupten um die Leute noch mehr einzuschüchtern). Sollte es aber zu
einem solchen Fall kommen, dann ist der Einspruch/Widerruf/... der
bessere Weg gewesen, und den kann man nur schwer nachträglich
wiederholen.
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