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Re: Bis das die nächste Version euch scheidet.

unbekannt. schrieb am 14.09.2017 00:27:

Weniger Code, bedeutet weniger Aufwand.

... bedeutet weniger Features, bedeutet weniger Nutzer... Aber da wollen die Gnome Hoschis ja mit aller Gewalt hin: zum vermurksten Nischenprodukt.

Autostart und das laufen lassen von Programmen im Hintergrund geht natürlich weiterhin. Ich wüsste nur nicht, warum man das manuell überwachen wollen würde (höchstens aus Gründen der Gewohnheit).

Du bist anscheinend wirklich extrem belehrungsresistent.

Man hat Dir mittlerweile etliche von Gründen genannt warum man den Tray Bereich und die Status-Icons haben will (Downloads, Syncs, Backups, Messages [verschiedene Chats und E-Mails - sauber getrennt], Mediaplayer-Controls, Passwort-Manger Zugriff, Erinnerungen und Notizen, Jackd Controls für's Sound-Routing zwischen Apps und Hardware, Übersetzer Widgets, Timer und Alarme, Screen-Sharing und Recording, etc. pp.), und trotzdem behauptest Du weiterhin, dass das niemand brauchen würde.

Bist Du Gnome Entwickler? Könnte man fast meinen, so verbohrt wie Du deine hirnrissigen Ansichten immer und immer wieder wiederholst, und dabei für jegliche Argumente unempfänglich bist.

Und nein, Notifications sind kein Ersatz für das Tray und Status-Icons.

Hat man Dir aber auch schon erklärt: Denn entweder die Notifications sind persistent, und erfordern User-Interaktion um sie auszublenden, was aber einfach nur extrem krank wäre, und nach dem Verlassen des Computers für einige Zeit hinterher dazu führen würde, dass der ganze Desktop mit Notifications zugespamt ist, falls z.B. ein paar Messages reinkommen sind; oder sie verschwinden einfach wieder ohne Nutzer Interaktion, man aber beim Verlassen des Rechners so Status Updates verpassen würde, falls es kein Tray mit Status-Icons gibt!

Man will also definitiv Hintergrundaktivitäten überwachen und ggf. steuern können, ohne dafür eine dedizierte GUI öffnen zu müssen (oder explizit zu dieser wechseln zu müssen).

Und jetzt darfst Du mit deinen Füßen laut auf dem Boden stampfen, und Dich aufregen, dass man dann auch Code schreiben und warten müsste, um von Usern gewünschte Features bereitzustellen.

So nimmt aber die Abwärtsspirale bei Gnome weiter seinen Lauf: Die User laufen weg, Anwendungsentwickler wechseln in Scharen zu Qt, und die übriggebliebenen gefühlt max. zwei Dutzen Gnome Entwickler müssen weiter Code löschen und Features streichen, um das Projekt überhaupt noch am Leben halten zu können. Was aber dazu führt, dass weiter User und Entwickler weglaufen. Bis halt irgendwann nichts mehr übrig bleibt.

Ein echter Verlust wäre es aber nicht wirklich.

Eine Standarisierung hin zu Qt und KDE als Linux GUI Framework bzw. DE würde hingegen nach Jahrzehnten der Spaltung und der sinnfreien doppelten Entwicklung ähnlicher Funktionen den Linux Desktop vielleicht endlich einen Schritt weiterbringen. Soll also Gnome weitermachen wie bisher. Je schneller sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, desto besser für uns alle anderen Linuxer.

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