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  • danque

428 Beiträge seit 30.01.2019

Re: Linux nativ Installieren und Windows in eine VM

Haaretz schrieb am 12.04.2019 07:53:

Sehe ich nicht so - Windows ist an sich schon "unrein".

Ich meinte eigentlich weniger die "Qualität" des Gastsystems.

Vielmehr läuft die VM auf einer Art Abstraktionsebene und ist durch Software gelöst. Ein nativ installiertes OS verankert sich für mein Verständnis "tiefer" in der Hardware, ohne erst den Umweg über den virtuellen Verwalter zu gehen.

Ich habe da seit längerem folgendes Beispiel im Kopf, das ich zwar noch nie getestet habe, aber mir einigen Respekt einflößt:

Unter Windows ist es möglich, das BIOS vom Live-System aus zu updaten. *.exe ausführen, Neustart, BIOS wird geflasht, Neustart. Das in einer VM auszuführen, wäre mir irgendwie nicht geheuer.
Aber ich lasse mich da gern eines Besseren belehren - ich will damit nur veranschaulichen, eine VM nicht mit einem nativen OS vergleichen zu können, egal wie es heißt.

Booted man nativ Windows - surft man damit auch im Internet. Und schon ist das immanente Risiko wieder vorhanden.

Ich surfe auch mal in der VM - rein aus Bequemlichkeitsgründen, nicht erst wieder zum Host zu switchen. ;-)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.04.2019 17:04).

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