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  • Chaironea

990 Beiträge seit 30.10.2013

Re: Problem immer noch nicht verstanden

Ein hehres Ziel, aber an der Lebenswirklichkeit weit vorbei.

Es bringt überhaupt nichts, Linux so zu gestalten, dass nur diejenigen damit umgehen können (sollen), die nach Meinung der Programmierer ausreichend intelligent und bewandert sind. Dann bleibt Linux ein Nischenprodukt und seine Nutzer sind weiter als elitäre Nerds verschrien.

In gutem Design heißt es "Form follows Function". Hier hat man die Möglichkeit, frei die Form zu wählen, die dem eigenen Anspruch an die Funktion am besten folgt. Das ist eine positive Wahlfreiheit, kein Aufruf zur Volksverdummung.

Die meisten Leute wollen außerdem einfach nicht missioniert werden. Man kann aber viele überzeugen, indem man ihnen Möglichkeiten aufzeigt, in denen sie einen Mehrwert erkennen. Wer diesen Wert nicht sieht oder ihn für zu klein für den Aufwand hält, hat für sich einfach eine ökonomische Entscheidung getroffen und will gar nichts über die Innereien seines BS wissen.

[Wer glaubt, dass ein überhöhter Anspruch an die Allgemeinheit flächendeckend positive Außenwirkung haben kann, muss sich nur das Image der Grünen als "Verbotspartei" anschauen. Ähnlich gebärden sich viele - bei weitem nicht die Mehrzahl - der Linux-Nutzer und halten damit das Bild des BS für die, die sich für etwas Besseres halten, aufrecht. Besser kann man sich eigentlich nicht selbst ans Bein pinkeln. Wieso kommen mir jetzt die Begriffe "Fundi" und "Realo" in den Sinn?]

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