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  • Michael Schuhmann

249 Beiträge seit 30.12.2018

Re: Auch danke für den Bericht + Facebook im Linux Kernel?

aber im Gegensatz zu Windows, wo ausschließlich Microsoft weiß, was das System tatsächlich so alles treibt, haben hier alle die es interessiert Zugriff auf den Quellcode.

Aah ja und wieviel Promille der rund 2,3 Mrd. fb-Nutzer können programmieren?
Kann man, wenn man programmieren kann, automatisch auch den fb-Quellcode lesen?
NEIN.
Denn man muß ja schließlich die Programmiersprache beherrschen, in der der Quellcode geschrieben wurde. Also stellt sich eine weitere Frage.
Wieviele von denen, die überhaupt programmieren können, beherrschen die Sprache, in der fb programmiert wurde?
Und wenn ich mir die rund zweieinhalb Millionen Zeilen Quelltext angesehen habe, weiß ich dann, welche Daten der Herr Zuckerberg von seinen Usern sammelt? Weiß ich dann, was er mit den Daten macht?
Weiß ich dann was/wie er die Daten weiterverwendet?

Gleiches gilt für Google. Wer von den Google-Nutzern kann überhaupt programmieren. Welcher Google-Nutzer interessiert sich dafür, welche Daten von den Nutzern abgegriffen und wiederverwendet werden?

Da kann der Quellcode noch so transparent sein, denn ich bin genauso schlau, was mit meinen Daten passiert, ob ich den Quellcode nun gelesen habe oder nicht.

Ich tippe mal, der Großteil, der PCs bedient ist Anwender/Endnutzer und kann nicht programmieren. Ob das im Betrieb an Maschinen, auf Laptops/Tablets zum Auslesen von Steuerungsanlagen oder schlicht bei Büroarbeiten. Von Niemanden wird verlangt, das er/sie gefälligst auch programmieren kann, wenn er/sie an einem PC/Laptop/Tablet arbeitet. Folglich kann der/die Angestellte zwar mit dem PC/Laptop/Tablet umgehen, weil sie darin geschult wurden, aber Programmieren nun mal nicht zum Berufsbild der Ausbildung gehört.

Oder um es kurz zu sagen: Wenn Du einen Dieb fangen willst, so brauchst Du einen Dieb...

Auch hier befinden wir uns im Promillebereich, wenn man bedenkt, wieviel (wie wenig) Diebe/Einbrecher tatsächlich in flagranti geschneppt werden, so ist die Anzahl erschreckend gering.
Und noch wesentlich geringer ist die Zahl im Cyberspace.

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