Avatar von thommie
  • thommie

145 Beiträge seit 01.03.2016

Re: Die wichtigste Ändeung fehlt noch

smaak schrieb am 21.11.2018 11:42:

Wie schön, dass Fedora 29 jetzt beim Start wie ein Windows aussieht. Eine extrem wichtige Änderung! Bemerkenswert ist aber auch, dass alle in der Familie es hassen, mit meinem Fedora NUC zu arbeiten, obwohl es der einzige PC ist, der den ganzen Tag läuft. Die typischen Kommentare lauten: „Ich habe den USB-Stick eingesteckt, aber er ist nirgends zu sehen!“ oder „Wo ist die Festplatte? Da ist kein C oder irgendwas!“ Ohne Laufwerksbuchstaben und ohne die zugeordneten Gerätenamen ist jedes Linux-System für Normalanwender nur nervig und anstrengend. Kein normaler Mensch wird jemals lieber mit Linux als mit Windows arbeiten, solange es keine eindeutigen Buchstaben für jeden Datenspeicher und jedes angestöpselte Gerät gibt. Das kuriose ist, dass alle Geeks die Linux toll finden, der Meinung sind, dass gerade dieser Verzicht auf durchnummerierte Geräte der große Vorteil von Linux ist. Aber ohne Buchstaben merkt jeder auf den ersten Blick, dass das nicht Windows, sondern ganz was anderes ist. Etwas, mit dem die allermeisten nichts zu tun haben wollen. Weil diesem „etwas“ die klare Logik und Struktur fehlt, welche die fest zugeordnete Windows-Laufwerksbuchstaben mit sich bringen.

Wer Windows will, soll Windows nutzen. Linux wird und will nicht wie Windwos sein. Wieso ins Mittelmass verfallen, wenn man des besser kann? Auch Apple hat dies Begriffen.

PS: Auch UNIX-DEs zeigen heute "Laufwerke" an. z.B. Dolphin oder Nautilus zeigen USB-Sticks und ähnliches an. Auch für das Benutzer-Home gibt es ein extra Symbol. Alles viel übersichtlicher, als Netzwerk-Shares unter "Dieser Computer" suchen zu müssen, wie bei Windwof. Wer im Win Explorer sich ansieht, was da alles Unnötiges neben den LW-Buchstagen angezeigt wird, verliert schnell der Überblicke: Bibliotheken, OneDrive, Downloads... Wozu man Laufwerksbuchstaben im Jahre 2018 noch benötigt ist mir total rätselhaft?

Bewerten
- +
Anzeige