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  • Wolfgang Bardorf

1 Beitrag seit 13.05.2015

VeraCrypt oder BoxCryptor?

Mich würde interessieren, ob man auch allgemein (also nicht für versteckte Container oder wenn man die Verschlüsselungsmethode genau festlegen möchte) BoxCryptor (welches auch für lokale Laufwerke funktioniert) anstatt von VeraCrypt verwenden könnte, wenn man Verzeichnisse und Dateien verschlüsseln möchte, anstatt eine gesamte Partition zu verschlüsseln, und wie dazu die Meinung der Autoren und Kryptoexperten aussehen würde.

Den Nachteil bei VeraCrypt sehe ich darin, daß man sich einen Container anlegen die Größe des Containers vorab angeben muß, so daß hierdurch erst einmal Speicherplatz verloren geht. Auch beim Backup muß man den gesamten Container kopieren (natürlich geht auch einen Container auf dem Backupmedium zu erstellen und die Dateien einzeln kopieren, aber man muß eben immer auf irgendwo auf Containerebene arbeiten).

Bei BoxCryptor besteht der Vorteil darin, daß man Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien nach Belieben verschlüsseln kann. Nachteil ist, daß man die Dateinamen sieht, allerdings kann man auch Verzeichnisse und Dateinamen verschlüsseln, man sieht aber dann natürlich noch die Struktur, d.h. Anzahl der Verzeichnisse, Dateien etc.

Da ich BoxCryptor bereits für Cloud-basierte Speicher anwende und die Anwendung gewöhnt bin (und auch die jährlichen Kosten für mehrere Cloudlösungen in Boxcryptor schon bezahle), was wären triftige Gründe für lokale Systeme (z.B. Daten auf einem Laptop) VeraCrypt anstatt von BoxCryptor zu verwenden? Wie gut ist die Verschlüsselung in BoxCryptor?

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