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  • SFU

198 Beiträge seit 18.11.2001

hmmm...den Trouble kann man umgehen

denn : was früher mal Festplattenkapazität war, ist heutzutage
gerademal ein Fitzel unserer RAM-Ausrüstung.
Also: 2 Systeme installieren. 20Gb für stable (oder so) und 20Gb für
Test. Der Rest für Daten (+ swap, da reichts 1mal). Das heisst
natürlich auch: bei der erstpartitionierung mit Bedacht vorgehen. Bei
160Gb-HD aufwärts spielts eh keine Rolle, wieviel man für's System
abzwackt. Als nächstes Bedenken-> Wohin soll der BootLoader ?
Natürlich in die Root-Partition. So sind beide Systeme sauber von
einander getrennt. Man nehme irgendeinen einfachen Bootmanager, der
NUR seinen Zweck erfüllt, aber nicht bei jedem Update/Upgrade
geändert werden muss (ich nehm immer noch XFDISK, obwohl er schon
grottenalt ist, aber trotzdem immer noch einwandfrei funktioniert.)
Die beiden Systeme eintragen, böng. auf die erste Root-Partition
kommt das stabile, laufende Arbeitssystem; auf die zweite klont man
dasselbige mit dd. Passt /etc/fstab und grub an .Vom zweiten ("test")
macht man sodann ein Image mit dd (am Besten direkt vor dem
Update/Upgrade). Als Ergebnis hat man ein brauchbares System, das man
jeweils nur dann Upgraded, wenn man von den Ergebnissen von Nr.2 so
überzeugt ist, das mans wirklich machen will. Die Nr.2 ist dei
Spielwiese. Falls DIE abkackt: So What! dd if=/mnt/rgendwo/backimg.dd
of=/dev/sdx2  oder so. Die paar Minuten tun heute niemand mehr weh.
Das System auf dem ich das hier schreib ist übrigens eine alte 5.1er
SuSE, seit dem letzten Jahrtausend (so ca.) upgedated, UPgegraded,
tausendmal zerschossen, jetzt auf 11.2. Damals war ne 1GB-HD ! als
backup einfach GELD. Heutzutage ist 1GB nahe NICHTS. Also gönnt euch
ein bisschen Planung und Nachdenken im Vorfeld. Jeder zerinstallierte
Abend bedeutet einen Verlust an Lebenszeit. 
Übrigens funktioniert diese Methode auch mit Windows.
MfG,SFU
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