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  • xarminius

10 Beiträge seit 17.01.2016

Re: Zum Ende des Jahres habe ich es gewagt, 42.1 zu installieren

Für mich war die neue O-Suse-Distri nach Jahrzehnten der Anlass, Suse den Rücken zu kehren:
Ich benutze Linux beispielsweise, um dies auf alte Rechner zu installieren, damit man mit diesen surfen und Filme schauen kann. An so einem sitze ich gerade. Vier oder fünf Installationen mache ich da so. Das muss schnell gehen: Drucker-Installation etc.

Das mit den alten Rechnern ist ressourcenschonend. Damit kommen übrigens auch DAUs problemlos zurecht. (Besser als mit Windows). Hier kommt LXDE zum Einsatz.

Da gab's bei den alten Suse-Versionen bspw. Probleme, da das Logout nicht klappte.
Die WLAN-Einstellungen sind äusserst gewöhnungsbedürftig. Und während der Installation das Wlan zu aktivieren- irgendwie habe ich das nie geschafft.
Abmelden und als 2.Benutzer wieder anmelden ging das wlan irgendwie auch nicht- Stunden habe ich gebastelt. Die Codecs für Filme der Repositories- irgendwann weiss man, wo sie liegen und man kann es...
Die Installationen crashten, Suse ging auf den alten Yast zurück und dann klappte es. Das war jedes Mal eine größere Aktion.

Beim Umstieg auf die neue Version habe ich aus Versehen zunächst die Tumbleweed-Version installiert, die viele Updates einspielt. Für 32-bit-Rechner gibt es die pflegeleichtere Version Leap aber nicht mehr.
(Nochmal: Bei 32-bit-Rechnern ist man gezwungen, eine Entwicklerversion zu benutzen).

In TW und Leap: Viele Fehler und Fehler, die keine sind ("Hier haben wir etwas umgestellt, der Fehler kann ignoriert werden" - Hier wurde ein evtl. Fehler in der fstab gemeldet). Da schreibt man Bugreports (Qualitätssicherung) und die sind für die Katz.
Das hat mich richtig geärgert.

Nun bin ich migriert und habe lxubutu (LXDE) gewählt. Erfreulicherweise hat sich die Bootzeit gegenüber Suse etwa halbiert.
Die /home-Verzeichnisse blieben erhalten. Und mein 9 Jahre alter Rechner braucht mit einer SSD gerade mal 6 Sekunden zum booten (Leider braucht das Bios länger).
Also eine Lubuntu-Installation benötigt geschätzt 1/2 bis 1/3 der Zeit einer Suse-Installation. Genau 1x hatte ich ein leichtes Installationsproblem- bei dem Rechner mit SSD. Allerdings kann das auch die SSD sein- die ist ein bisschen kaputt. :-) Die hatte jemand weggeworfen. War nur ein Test. Aber ich lasse den laufen. Wenn der mir alle 2 Stunden mal hängen bleibt juckt mich das bei 15 s Bootzeit nicht wirklich.

Und Benutzerfreundlichkeit für die DAUs: Da taucht unten ein Icon auf und die Updates werden eingespielt. Bis 13.2 ging das bei Suse nicht.
Das war der Umstiegsgrund auf V42.1-das sollte m.E. gehen.

Ich verstehe es nicht, was Suse da "macht".
Sie sollen sich mal 20 Rechner holen und da selbst installieren (versuchen).
Da merken sie dann, wie "gut" das geht.

Jetzt muss ich noch prüfen, wie das ist, wenn es Probleme gibt. (Gibt es sicher mal).
Das weiss ich noch nicht.
Bei einer Sache allerdings schon: Irgendwie gab es Problem bei Packages und Ubuntu gab bei der Fehlermeldung das Kommando aus, wie man es wieder zum Laufen bringt. Das hat geklappt.

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