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  • Mokumba

193 Beiträge seit 05.03.2012

Am Ende zahlen wir Endnutzer doppelt!

Die Herrschaften tun so, als ob sie irgend etwas zu mir
Transportieren/Anbieten, das ist nicht so! Die Netze der Betreiber
sind mit einander verbunden und stellen somit eine Verbindung
zwischen Endnutzer und Inhaltsanbieter da. Das ist der Fakt den wir
mit unseren Tarifen bezahlen. Letztendlich wähle ich den Inhalt, den
ich suche oder benutzen will. Der Inhalt liegt bis zu meinem Aufruf
beim Anbieter bereit. Auf die Aktivität des Endnutzers kommt es an,
entscheident ist doch was er anklickt! Das was ich anklicke, suche,
nutze ist mit meinem Tarif abgedeckt. Warum sollen die
Webseitenbetreiber noch einmal zahlen? Letzendlich würde es ein zwei
Klassen Internet werden. Die großen der Branche, würden sich dann für
ihre Dienste etwas zahlen lassen und den Joker damit an uns weiter 
reichen. :-(
Abgesehen ist das Model gar nicht so neu. AOL und Telekom haben zum
Beginn der Internet-Massenversorgung mit einem relativ geschlossenen
System versucht die Sache in ihre Bahnen zu lenken. Bei AOL musste
man schon fast eine halbe Stunde (damals mit Modem) herumklicken bis
man im "Freien Internet" war. Die Telekom hat mit ihrem T-Online
Browser (sehr ätzendes Ding) die User bevormundet. (nur die
Unkundigen :-) ). Am schlimsten war Arcor, dort mußte grundsätzlich
erst das Arcor-Portal fertig geladen werden, bevor man wo anders hin
konnte. Oft ist der Dreck dann noch abgestürzt!

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