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  • der Ferengi

528 Beiträge seit 21.04.2018

Re: Andere Betriebssysteme?

1. Alle Software kann man im Prinzip mit einem einzigen Befehl installieren Da muß man halt eine Liste pflegen oder die shell history durchsuchen.

Hallo? Jemand zuhause? Das MS-DOS-Zeitalter ist längst vorüber. Bei einem modernen OS installiert/startet man heute kein Programm mehr über eine Befehlszeile, sondern über einen Programm-Manager oder einem App-Store. Gestartet wird über ein komfortables (nach Kategorien), sortiertes Menü oder einer Dock-Leiste.
Man muß auch nicht mehr irgendwelche Listen pflegen, auch das ist längst in den Software-Managern automatisiert worden.

Seit 2006 läuft auf all meinen Rechnern (Desktop-PC, Lappy, Netbook, etc.) Linux. Meine erste Linux-Distribution installierte ich 1997. Aber schon zu dieser Zeit gab es bereits einen Vorläufer von heutigen App-Stores.
Mit anderen Worten: schon seit 1997 brauchte man das Terminal nicht mehr, um sich Software zu (de)installieren.

Nur weil die Linux-Community noch immer behauptet suggeriert, das Terminal sei das wichtigste Instrument auf Linux-Rechnern, hätten wir schon längst einen Konkurenz-Desktop zu Mac und Windows.

Und so habe ich in meinem ganzen Leben noch nie das Terminalfenster geöffnet.
Wozu auch? Als Anwender brauche ich heute keine Programmiersprache mehr zu erlernen, um ein modernes OS bedienen zu können. Denn heutige Betriebssysteme verfügen über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), über die der Anwender alle Programme leicht erreichen und starten kann.
Weder auf MacOS X, Windows, noch Linux braucht man für die alltäglichen Arbeiten ein Terminalfenster, um irgendwelche Eingaben zu machen.

Wenn ein (vermendlicher) Linuxer behauptet, auch heute wäre das Terminal eine der wichtigsten Schnittstellen unter Linux, dann hat er in sofern recht, wenn er damit nicht die für Anwender programmierten Distributionen meint (mint, K-/Ed-/X-/Ubuntu, ZorinOS, Manjaro).
Alle anderen Distributionen (Arch, Debian, Fedora, etc.) kann man getrost als "Frickel-Distributionen" bezeichnen, da sie nicht für den allg. Anwender gedacht sind.
Da habe ich ja auch nichts dagegen. In den Distris. können (und sollen) sich die Programmierer ja ruhig austoben.
Nur, wenn ich als Anwender z.B. ein Problem habe, mein Netzwerkdrucker ins Netzwerk zu integrieren und ich mich z.B. ans ubuntuusersforum wende, dann sollen mich diese (vermeindlichen) Linuxer nicht mit irgendwelchen Konsolenbefehlen nerven (denn wie sich gezeigt hat, gibt es dafür sehr wohl eine einfache GUI-Lösung, die ich aber nicht aus diesem Ubuntu-Forum erhalten hatte).
Im Gegenteil, da wird man als jahrelanger Linuxnutzer von "Linuxern" als Klickibunti betitelt (so viel zur eingeschworenen "freundlichen" Linuxgemeinde). Die wollen einfach nicht einsehen, das die Befehlszeilen-Zeit lange zuende ist und die Anwender schon lange drug & drop bzw. Touchscreen verwenden.

2. Alle Settings sind meistens im home folder in einfachen
Textdateien oder Verzeichnissen gespeichert.

Ein heutiger Anwender frickelt auch in keinen Dateien mehr herum. Einstellungen werden direkt im Programm über Extras und/oder Optionen eingestellt und nicht in Textdateien.

Linux (und damit meine ich die Anwender-Distributionen[mint, K-/Ed-/X-/Ubuntu, ZorinOS, Manjaro]) ist mittlerweile genau so einfach zu bedienen, wie jedes andere Betriebssystem mit grafischer Oberfläche eben auch. Für den Anwender ist die Konsole obsolet.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.07.2018 10:35).

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