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  • jeanf

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Re: Updates werden sowas von Überschätzt

Hawk321 schrieb am 23.04.2015 17:28:

Interessant, wie immer wieder die "sichere Updates bis Datum X" beworben werden...wer (ausser ein Produktiv-Server) geht den ernsthaft hin und verweigert ein apt-get distr-update???

Ist doch gut, wenn es das gibt!

Eben, deshalb macht MS das auch so mit Windows 10

Next:

Gut finde ich dieses Ubuntu Make...endlich werden auch die richtig guten IDEs (Jetbrain Produkte) gezeigt...schade, das diese im Software Centre immer noch nicht auftauchen.

Den meiner Meinung nach leidet Linux generell unter der mangelhaften "Werbung" von guten Programmen.
Wie oft kann man lesen "Bluefish ist der einzigste, halb brauchbare HTML Editor"...

Wer WebStorm kennt, weiss, das hier MS Visual Studio (als IDE für HTML5, JS und CSS allein genommen) dagegen stinkt...teuer...überladen, lächerliche Hilfestellungen die kaum ein Mensch versteht...

Naja, da sitzt das Problem dann gerne mal vor der Tastatur. Oder der Blick ist vor lauter Fanatismus schon zu eingeengt. Fakt ist: Visual Studio ist mächtig, aber bestimnmt nicht überladen, und was Du mit "lächerliche Hilfestellung" meinst, müsstest Du mal erläutern.
IntelliJ ist auch cool - aber natürlich findet man meistens das gut, was man kennt und kann.
Daraus aber zu schließen der andere Kram ist Müll - naja, nur Kiddies machen das.

Wen Ubuntu und Co, diese Anwendungen mal in das Software Centre reinlassen würden, könnten auch Skeptiker sehen, wieviel Power es für Linux gibt...und das teils kostenlos bzw. kostengünstig!

Entwickeln konnte man mit Linux schon immer passabel - als C die Sprache der Wahl war und gcc, und ksh/csh mit make, sed und awk noch zur täglichen Entwicklung im Einsatz war - zu der Zeit war Unix / Linux auch einfach das Mittel der Wahl und Windows 3.1 eine Qual - aber die Zeiten sind längst passé.
Heutzutage hat Windows als Basis für Entwicklung im Prinzip alles und mehr zu bieten als Linux. Auch Dein gelobtes JetBrains Zeug läuft 1A unter Windows. Und ausserdem kannst Du für die anderen Projektphasen auf jede Menge de-facto-Std zurückgreifen (Office, Visio, ARES, etc. pp.) und musst nicht immer rumsuchen, wie man eine Alternative für Linux findet.

Und ob in einer Firma die Software jetzt mal ein paar Euros kostet - das spielt kaum eine Rolle. Ansonsten würde ich bei der Firma schnell mal das Weite suchen, wenn an essentiellen Lizenzen gespart werden muss.

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