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89 Beiträge seit 03.04.2018

Re: ich war nie ein MP3-Gegner 8^)

Das hat kein Suchen erfordert, sondern war Zufall.
Ich habe gerade meine Musikdatenbank ergänzt und bin bei Wikipedia DE/Szanne Vega gelandet. Dort wurde MP3 angesprochen und ein nicht so alter Artikel verlinkt, in welchem wiederum auf diesen Heise-Test bezug genommen wurde.

Als ich meine UKW-Aufnahmen von Chromdioxid-Kassetten auf den Computer übertrug, zeigte mir Nero-Wave-Editor den maximal anzeigbaren Frequenzgang bis ca. 22 kHz an.
Die hohen Frequenzen kamen bei korrekter Kopfstellung messerscharf. Die Aufnahmen stammten größtenteils aus der ersten Hälfte der 1980er Jahre von NDR 2.
Die 15 kHz, die als Übertragungsbandbreite bei UKW angegeben werden, sind nur die 3dB Grenzfrequenz, tatsächlich wird aber viel mehr übertragen. Klanglich ist UKW also grundsätzlich sehr gut. Gepfuscht wird im Studio.

Wo ich mich im Nachhinein doch ein wenig geärget hatte, waren Tonbänder die ich mit Windows-Media-Player mit damals maximaler Qualität von 128kBit/s WMA auf Computer übertragen hatte. Die Qualitätsminderung ist unüberhörbar.

Schalllplatte speichert höhere Frequenzen als CD. Hat aber eben andere Nachteile, wie eben Störungen durch Staub und Kratzer.

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