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  • Thorfinn

mehr als 1000 Beiträge seit 04.04.2002

Re: Resonanzverhalten der Tischbein-Stege?

Bleibt der Tisch immer derselbe? Ist der aus Holz? Warum nicht aus einem Absorbermaterial? Fällt sein Resonanzverhalten unter die Messunsicherheit von 0,1 sone?

Wer misst misst Mist.
Immerhin sieht der Tisch doch ganz entsprechend ISO7779 Anhang A Figure A.1 aus.

"Standard test table
The design for the standard test table is shown in Figure A.1. The top of the table shall be of bonded laminated wood 0,04 m to 0,10 m thick, having a minimum area of 0,5 m2 and a lateral dimension of between 0,70 m and 0,75 m. The height of the table shall be 0,75 m ± 0,03 m. The table may have a slot in its top plate to allow paper to
be inserted for printers which feed the paper from underneath their bottom cover. A slot 0,015 m by 0,400 m in lateral dimensions has been found practical for most printer paper.
Legs and braces: Screwed and bonded
Isolating pads under legs"

Somit sind die Messwerte reproduzier- und vergleichbar. Tische mit Absorberoberflächen sind in Büros aus hygienischen Gründen selten anzutreffen.
Die Lautheit eines Gerätes kann bei der Aufstellung sehr stark verändert werden - Es kann viel richtig und viel falsch gemacht werden.

Dass Christof Windeck schreibt dass der Tisch "historisch" sei, nur weil er aus den 80ern kommt, sei eingeladen in "echten" Industrielabors vorbeizuschauen. So lange die Norm gilt, der Tisch nicht zusammgefallen ist, bleibt das bestehen (war ja schliesslich teuer genug damals(R) einen Tisch mit 10cm Platte tischlern zu lassen). Warum neu kaufen?
Mikrofonstative aus den 60ern? Ja und, was ist an solchen Dingen in den letzten 50 Jahren besser geworden? Hammerschlaglack ist zwar nicht mehr modern, aber hält.

Dass Heise nicht Messzeug von Brüel & Kjær Sound & Vibration Measurement verwendet kann ich gut verstehen. Jeder der B&K Preise kennt auch.
Selbst mir konnte noch keiner bei B&K erklären warum deren Produkte in RAL 6019 gehalten sein müssen. Aber B&Ks Präzision ist einfach Spitzenklasse.

Warum Micheal Jackson damals in B&K Mikrofone gesungen hat ist mir ein Rätzel, Aber das war ja auch vor DPA (founded by former B&K employees) auf dem Markt für Spitzenmikrofone kam umd Schoeps zeigte was Miniaturisierung ist.

Danke heise, dass mal jemand Akustische Messungen ernst nimmt und nicht nur Pressemitteilungen abschreibt.
Denn Schalldruckpegel (sound pressure level) ist nicht Lautheit (loudness). Es dauerte viele viele Jahre bis Rundfunkgesellschaften das auch verstanden haben.
http://www.zdf.de/Tonaussteuerung-nach-Lautheit-27177594.html
Andere wollen oder können es nicht verstehen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.02.2014 10:27).

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