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  • der Ferengi

521 Beiträge seit 21.04.2018

Re: Schönheit und Aktualität

Wenn ich mich mal einklinken darf:

Jedermann könnte ja eine quelloffene Software wie VLC nehmen, etwas böses einbauen und dann via Build Service verteilen -- ähnlich, wie es im Snap Store passiert ist. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spielerisches-Krypto-Mining-Malware-im-Ubuntu-Snap-Store-aufgetaucht-4048910.html

Ja, das ist sehr unwahrscheinlich und könnte auffallen, aber solche Gefahren lauern halt, wenn es einen Mittelsmann (in diesem Fall der Paketbetreuer) gibt.

Das gilt für andere Distros genauso -- etwa meine, wo ich neuere/alternative Kernel für Fedora anbiete (https://fedoraproject.org/wiki/Kernel_Vanilla_Repositories ). Da steht auch Fedora im Domainnamen, aber ich könnte da auch jederzeit was böses einbauen.

Genau aus DIESEM Grund würde ich mir keine Distri. mir rr installieren.Wozu hat man denn die Aktualisierungsverwalter für die jeweiligen Distris. entwickelt...?
Genau. Damit dem Endnutzer nur fertige/geprüfte Teile zukommen.

So kann ich z.B. nicht verstehen, wie sich Jemand ein Arch/Gentoo/etc. installiert, sich aus einer dubiosen Quelle ein Tool mit einer (vermeindlich höheren Versionsnummer) über die Konsole installiert und dann feststellt, das eine der Dateien mit Exploids verseucht ist und in Foren rumschimpft wie in Rohrspatz.
Hallo?
Ist das nicht genau das gleiche dumme Verhalten wie unter Windows, wo man sich irgendwo im Netz seine Programme zusammen sucht? Und sich damit dann auch "Schadware" auf den Rechner holt.

Naja - ich als Endnutzer - sehe das sowieso etwas anders und verwende überhaupt nicht die Konsole. Zum Einen, habe ich zwar seit ca. 2006 keinen Win-Rechner mehr (auch keine VM, kein wine installiert, etc. nichts), aber ich habe mich (seit dem C64) nie mehr so recht für's programmieren interessiert (ich war schon fast damit überfordert, mit den paar Brocken MS-DOS, um Win95 in Gang zu bringen). Von daher hatte ich keinen Bock, für Linux noch mal von Vorne anzufangen, um irgendwelche Befehle auswendig zu lernen.

Entweder es funktionierte (bzw. die relevanten Funktionen erreichte ich über die Steuerzentrale), oder die nächste Distribution hatte bereits darauf gewartet, installiert zu werden.

Naja, heutige Distributionen sind so "intelligent" in der HW-erkennung das selbst die Steuerzentrale überflüssig wird. Die Konsole mag für den Developer oder Admin. ein wichtiges Utensil sein, für den Endnutzer aber ein Überbleibsel aus der Computersteinzeit.

Von daher kann ich wohl davon ausgehen, das keine "Schadware" auf meine Computer gelangt, wenn dies durch den Automatisierungsprozess der Aktualisierungsverwaltung geschied.

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