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Avatar von aplog
  • aplog

2 Beiträge seit 18.12.2018

2-Faktor-Authentisierung mit Chiptan bei Postbank unsicherer als vorher?

Sollte jemand im Geldbeutel die Account-ID (Benutzername), nicht das Passwort, seines Postbankkontos mit sich rumtragen, dann kann das Geld schnell weg sein.

Man braucht den Ausweis/Führerschein, die Postbankkarte und den Accountnamen und schon hat man vollen Zugriff auf das Konto.
Das Passwort ist NICHT nötig, das gibt einem die Postbank netterweise ohne Probleme bzw. man darf sich ein neues aussuchen.

Mein Account war aus Sicherheitsgründen gesperrt, warum, keine Ahnung.
Bei der Postbank angerufen, die wussten es auch nicht.
Dann sollte ich meine ID eingeben und auf "Passwort vergessen" klicken.
Danach kam ich auf eine Seite wo Vorname, Geburtsdatum, Hausnummer und Postleitzahl abgefragt wurden.
Danach noch die obligatorische Abfrage den Chiptans (Karte/Gerät) und schon konnte ich ein neues Passwort eingeben.

Meiner Meinung nach ist das doch recht unsicher, weil man den Accountnamen normalerweise nicht so schützt wie ein Passwort bzw. den Pin, oder seh ich da irgendwas falsch?
Klar, muss da immer noch was zusammenkommen, nämlich dass jemand die persönlichen Daten, die Karte und den Accountnamen kennt, aber dass man mit den Angaben einfach ein neues Passwort generieren kann, hätte ich jetzt nicht gedacht, sondern eher, dass ich per Post ein neues zugeschickt bekomme.

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