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  • iMil

mehr als 1000 Beiträge seit 26.11.2004

"Drahtabschneider"

bei diesem Artikel muss ich dem Kunden aber kräftig Mitschuld geben.

Die Telekom informiert die Kunden, dass sie ihnen den ISDN Anschluss kündigen wird, rechtzeitig vorher, so dass der Kunde sich einen anderen Anbieter oder natürlich wieder die Telekom aussuchen kann.
Wen diesen Brief verpennt, kann dann nicht die Telekom dafür schuldig machen.

Die komplette alte Anschlusstechnik (EWSD/S12) mit analogen und ISDN-Anschlüssen wird, nicht nur bei der Telekom komplett abgebaut. Auch bei den anderen, wenn sie denn diese Technik überhaupt noch einsetzten.
Denn es gibt keine Ersatzteile mehr.

beid en analogen Anschlüssen ohne DSL wird der Kunde von der Telekom ohne eine besondere Information, außer vielleicht einen "Schalttermin" auf VoIP umgestellt. Ohne dass er neue Technik in seine Wohnung bekommt, da diese Umstellung 'im Amt' durchgeführt wird.

Wer aber Internet hat und solche einen Brief von seinem Telekommunikationsanbieter bekommt (die anderen werden demnächst auch kommen) sollte sich darum kümmern.

Denn eine Kündigung des Anschlusses kann auch vom Anbieter vorgenommen werden.
Und die in dem Artikel genannte Versorgungspflicht der Telekom besteht für den analogen Telefonanschluss, für nicht mehr. Und auch nur, wenn der Kunde sich keinen anderen Anbieter heraussucht.

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PS:
Nicht nur die Telekom baut ihr DSL-Zugangsnetz immer weiter aus, es werden schnellere Zugänge bereitgestellt, so dass man, wenn man einen "Anschluss am Rande des Machbaren" hat, immer wieder nachsehen sollte, ob sich etwas geändert hat. Beim eigenen Anbieter und anderen.
(In der Ferienwohnung hatte ich nur 1,6Mb/s nette bekommen, als wir die aufgelöst hatten, habe ich gesehen, dass VDSL-50 möglich gewesen war)

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