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Re: Dynamische Typisierung sitzt im Wert, nicht in der Variablen

flare----* schrieb am 09.02.2018 13:00:

...
Die Variable a nimmt alles. Bei a: str macht sie das immer noch, es geht natürlich auch folgendes, weil es nur ein hint ist:
a: str=1

Ich würde schon behaupten, dass die hints in dieser Form eine verfluchte Verwirrung stiften können. Entweder ganz oder gar nicht.

Nun, wenn jemand die obige Zuweisung schreibt, dann hat er vielleicht etwas logisch falsch gemacht oder halt nur die Anführungszeichen vergessen, die aus der 1 einen string gemacht hätten...? So Zeugs führt dann halt in der Folge zu einem Laufzeitfehler, wenn die Variable a später in einer Stringoperation verwendet wird.

Wer womöglich öfter solche Flüchtigkeitsfehler macht, weil er wie ich nur selten programmiert und dann auch noch ein Schussel ist, der debug-t dann halt die Laufzeitfehler. Ist schon eleganter, wenn das beim Schreiben des Codes abgefangen wird, und man gleich den neuralgischen Punkt sieht, ohne Analyse des Laufzeitfehlers und Aufsuchen der eigentlichen Problemstelle. Am besten gleich im LSE als Hintergrundtask und nicht wieder in einem separaten tool, das den Code auf Aufforderung durchkämmt. Letzteres wäre für mich nicht Fisch noch Fleisch (und schon gar nicht hipster-vegan :-) ). Dann könnte man doch lieber gleich eine strenge Typisierung vornehmen ud den Code durch einen Compiler laufen lassen, mit einem potentiell schnellerem und effizienterem executable als Ergebnis. Ja, ich weiß, Python ist halt gerade mal eben nicht zum Kompilieren gedacht - nich hauen, bitte.

Just my 2 cents...

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