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Die Regel "9. Resilience ..." ist der Knackpunkt bei MicroServices

denn, werden die einzelnen MicroServices wie Tasks eines Workflows kombiniert, beträgt die Verfügbarkeit eines Prozesspfads dem Produkt der Verfügbarkeiten der MicroServices in diesem Pfad. Als kleines Rechenbeispiel: Enthält ein Prozesspfad 20 MicroServices die jeweils eine Verfügbarkeit von 97% aufweisen, beträgt die Verfügbarkeit des Prozesspfads 0,97**20 = 0,54. Somit ist der Prozesspfad nur zu 54% verfügbar.

Daher muss die Realisierung jedes einzelnen MicroService die etwaige Nichtverfügbarkeit berücksichtigen. Dies kann z.B. durch eine Message Queue mit once-and-only-once delivery Garantie zur Kommunikation erreicht werden. Die RESTful HTTP Kommunikation bedeutet dies jedoch etwas mehr Realsierungsaufwand bei den MicroServices.

/pica

EDIT: typo

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.11.2017 11:09).

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