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  • Sebastian Sauer

18 Beiträge seit 13.10.2009

Re: Das liegt an der Frameworkerits, Vanilla JS ist effizient, schlank und schne

Doch ich stehe auch hinter der Meinung, dass man bessere Arbeit verrichten kann, je besser man sein Werkzeug versteht

Jo, klar.

und bei solch komplexen Frameworks und Tools wird das für die breite Masse in dieser Taktung einfach nicht möglich sein.

Das hat natürlich lang nichts mehr mit dem zu tun wie das Web vor 10 Jahren ausgesehen hat. Auf der anderen Seite erwarten wir alle heute auch deutlich mehr. Damals habe ich das HTML/JS noch vom Backend ausliefern lassen und paar Zeilen Javascript mit ausgeben lassen.

DIe Taktung ist schon ordentlich zurück gegangen. Vor ein paar Jahren hatte jedes Projekt seine eigene Toolchain, mittlerweile kann man sich viel mehr aufs Entwickeln konzentrieren und den jungen Entwicklern fällt der Einstieg deutlich leichter - auch weil man sich weit weniger mit dem DOM beschäftigen muss.

bei solch komplexen Frameworks und Tools wird das für die breite Masse in dieser Taktung einfach nicht möglich sein.

Die breite Masse schreibt aber auch keine Webapps ;) Für kleine Geschichten reicht auch heute noch VanillaJS/jQuery.

Ich hab 2008 mit Y(ahoo)UI Oberflächen angefangen, danach kam ExtJS. Da ging auch nichts mit nebenher ändern und die Sprache war gerade noch in den Kinderschuhen. Im Vergleich zu heute waren das echte Komplexitätsmonster, wenn man irgendwas machen wollte, was das Framework nicht schon von Haus aus konnte.
Auf der anderen Seite kann man mit der Browser-Plattform, der mit einhergehenden Komplexität und der Spezialisierung mittlerweile gut verdienen. Auch nicht das schlechteste.

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